Der Long Jump verbindet die cremige Vanille- und Karamellnote von Amarula mit der frischen Säure von Champagner oder weißem Schaumwein. Ursprünglich als einfacher Aperitif gedacht, lohnt er sich durch ein paar Handgriffe: gekühltes Glas, langsames Einschenken und eine Prise Zitrusöl für die Nase. Perfekt für warme Abende, wenn man etwas Leichtes mit Tiefe will – ohne Shaker, aber mit Finesse.
Und das brauchst du für den Long Jump
- 2 clAmarula (Likör aus Marula-Früchten)
- 10 clChampagner oder weißer Schaumwein, gut gekühlt
- 1 SpritzerZitronenschale (optional, für Aroma)
Darauf kommt es an
Amarula ist kein Rum, sondern ein Fruchtlikör aus der Marula-Frucht, die in Südafrika wächst. Seine Süße kommt nicht aus Zucker, sondern aus der natürlichen Gärung der Früchte – ähnlich wie bei einem Obstbrand. Wichtig: Nie schütteln oder rühren, sonst verliert der Likör seine cremige Konsistenz. Wer es weniger süß mag, nimmt statt Champagner einen trockenen Crémant oder Prosecco: Die Säure balanciert die Fruchtnoten besser aus.
Varianten
- Long Jump Tropical — 1 cl Kokossirup und 1 cl Ananassaft unter den Amarula mischen, dann mit Schaumwein auffüllen. Garnitur: Ananasscheibe am Glasrand.
- Long Jump Dry — Den Amarula auf 1 cl reduzieren und mit 1 cl Zitronensaft ergänzen. Mit Crémant statt Champagner auffüllen – schärfer, aber weniger süß.
Häufige Fragen
Kann ich statt Champagner auch Sekt nehmen?
Ja, aber achte auf die Süße: Ein trockener Sekt (Brut) funktioniert besser als halbtrockener. Die Säure sollte die Süße des Amarula ausgleichen, nicht verstärken.
Warum muss das Glas gekühlt sein?
Ein warmes Glas lässt den Schaumwein zu schnell perlen und macht den Drink flach. Die Kälte hält die Kohlensäure länger stabil – und betont die cremige Textur des Amarula.
Kann ich den Drink vorbereiten?
Nein. Die Kohlensäure verfliegt innerhalb weniger Minuten. Mische ihn erst direkt vor dem Servieren, sonst schmeckt er schal.





