Du planst die Getränke wie das Essen: eine Menge, eine Uhrzeit, ein Platz auf dem Tisch. Zähl die Gläser am Vormittag, nicht wenn es klingelt. Zwölf Gäste trinken in drei Stunden leicht zwanzig bis dreißig Gläser, wenn der Punsch schmeckt. Dafür reichen zwei Kannen. Eine mit Spirituose, eine ohne. Beide stehen nebeneinander, beide haben einen eigenen Schöpfer, beide sind beschriftet. Den Zettel mit der Menge hängst du an den Kühlschrank, damit du beim Nachschenken nicht rätst.
Was du am Nachmittag fertig machst, rührst du nicht noch einmal an, wenn die Tür aufgeht. Saft, Sirup und die Spirituose sind kalt. Die Garnitur liegt geschnitten in einer Box. Die Gläser sind gespült. Offen bleibt nur der Sprudel und das Eis. So steht niemand eine Viertelstunde am Mixer, während die Gäste in der Küche warten.
Für eine volle Küche mixst du keine Einzelshakes den ganzen Abend. Du setzt eine Bowle an, hältst eine zweite Kanne ohne Spirituose daneben und kümmerst dich ums Eis, bevor der erste Gast klingelt.
Bowle statt Tresen
Halloween Punch – das Rezept rechnest du in der Menge des Rezepts und verdoppelst die Flüssigkeit, wenn die Runde groß ist. Saft, Sirup und Spirituose rührst du am Nachmittag kalt. Sprudel und Eis kommen erst in die Kelle, sonst ist der Punsch um neun Uhr eine süße Brühe.
Kürbispunsch – das Rezept ist die zweite Kanne, wärmer im Geschmack, ebenfalls zum Schöpfen. Du hältst sie getrennt vom ersten Punsch, damit niemand aus Versehen die Reste zusammengießt.
Was sich vorbereiten lässt: Sirup, gepresster Zitrus, geschnittene Garnitur in einer Box im Kühlschrank, Gläser gespült und kalt. Was du nicht vorbereitest: geschüttelte Drinks mit Ei oder Sahne, die stehen nicht eine Stunde.
Eis und die zweite Kanne
Eis kommt am Vortag in den Gefrierschrank, Bleche und, wenn der Gefrierschrank klein ist, ein Beutel. In der Bowle schwimmt ein großer Block länger als viele kleine Würfel. Die Würfel hebst du für die Gläser auf.
Die Kanne ohne Alkohol steht sichtbar daneben, nicht hinter der Bowle. Dafür nimmst du Hexenbraue – alkoholfrei – das Rezept oder Kürbis-Gewürz-Hafermilchshake – das Rezept und stellst einen eigenen Schöpfer hinein. Wer nüchtern bleibt, soll nicht fragen müssen.
Einzelne Gläser, etwa Zombie – das Rezept, baust du nur für die wenigen, die am Tresen stehen bleiben. Den Rest bedienst du aus der Bowle.
Wenn die Runde größer ist, als du zu Hause ansetzen willst, steht auf der Seite zum Cocktail-Catering, wie eine Bar zum Event kommt. Die Rezepte für zu Hause bleiben unter alle Halloween-Rezepte.
Für zwölf Leute reichen eine große Bowle und eine zweite Kanne ohne Spirituose. Du rechnest etwa ein Glas pro Person und Stunde, plus eine Reserve im Kühlschrank. Eine Person bleibt an der Kelle, die andere hält Eis und saubere Gläser nach. Leere Gläser kommen sofort in eine Wanne, nicht zurück auf den Tisch, sonst schenkt jemand in ein Glas mit Rest nach. Um Mitternacht räumst du die Bowle ab. Was übrig ist, gehört nicht in die alkoholfreie Kanne.
Den Ablauf schreibst du auf einen Zettel an den Kühlschrank. Nachmittag: Saft, Sirup und die Spirituose kalt rühren, Garnitur schneiden, Gläser spülen. Eine Stunde vor den Gästen: Eis aus den Blechen in eine Wanne, die zweite Kanne füllen, Schöpfer daneben. Wenn es klingelt, öffnest du nur noch den Sprudel und legst den Eisblock in die Bowle. Nachschub kommt aus dem Kühlschrank, nicht aus einer neuen Runde schütteln. So bleibt die Küche frei, und niemand steht zwanzig Minuten am Mixer.





