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Mix dir deinen Zombie.

Cocktail Rezept

Zombie Rezept

Basisspirituose
Cocktail-Klassiker
Methode
geschüttelt
Glas
Hurricane-Glas oder großer Tiki-Becher
Eis
Crushed Ice
Zubereitungszeit
5 Minuten
Portionen
1
Nährwert ca.
258 kcal

Der Zombie ist kein Drink für schwache Nerven. Drei Rumsorten – weiß, braun und ein hochprozentiger Overproof – treffen auf fruchtige Säure, würzige Bitternoten und eine Prise Herbe. Das Originalrezept war so stark, dass es angeblich nur zwei pro Gast gab. Hier die Version, die in modernen Bars funktioniert: komplex, aber nicht lebensgefährlich. Die Mischung aus Zitrus, Gewürzen und Rum schafft ein Geschmacksprofil, das an exotische Märkte erinnert – süß, sauer, rauchig und mit einem Hauch von Gefahr.

Und das brauchst du für den Zombie

3 cl weißer Rum

3 cl brauner Rum

1,5 cl Overproof-Rum (mind. 57 % Vol.)

2 cl Limettensaft

2 cl Zitronensaft

2 cl Ananassaft

2 cl Grapefruitsaft

1 cl Zuckersirup (2:1)

1 cl Grenadine

1 cl Falernum (oder 0,5 cl Zuckersirup + 2 Spritzer Angostura)

1 Dash Angostura-Bitter

1 Dash Pernod oder Absinth (für die Kräuternote)

Garnitur: Minzstrauß, Ananasscheibe, Cocktailkirsche

Darauf kommt es an

Der Overproof-Rum ist das Geheimnis: Er gibt dem Zombie seine aggressive Tiefe, ohne dass der Drink unausgewogen wirkt. Wichtig ist, ihn erst im Shaker mit den anderen Zutaten zu mischen – pur würde er die Aromen erdrücken. Die Säure aus Limette und Zitrone muss frisch sein; abgepackter Saft macht den Drink flach. Falernum (ein karibischer Gewürzsirup) ist ideal, aber wenn er nicht da ist, ersetzt man ihn mit etwas Zuckersirup und Angostura. Die Garnitur ist kein Dekorationselement: Die Minze bringt Frische, die Ananas Süße – beides braucht der Drink, um die Alkoholschärfe auszugleichen.

Varianten

  • Zombie Light — Für eine mildere Variante den Overproof-Rum weglassen und stattdessen 1,5 cl weißen Rum zusätzlich verwenden. Die Stärke sinkt, aber der Charakter bleibt erhalten.
  • Zombie 1934 — Die ursprüngliche Rezeptur enthielt zusätzlich 1 cl 151-proof Rum (ca. 75 % Vol.) – ein Feuerwerk, das heute kaum noch serviert wird. Wer es probieren will, ersetzt den Overproof-Rum durch 1 cl 151-proof Rum und reduziert den weißen Rum um 1 cl.

Häufige Fragen

Warum heißt der Drink Zombie?

Der Name spielt auf die betäubende Wirkung an: Wer zu viele davon trinkt, fühlt sich wie ein lebender Toter. Die genaue Herkunft ist unklar, aber der Cocktail wurde in den 1930er-Jahren in Tiki-Bars populär – eine Zeit, in der exotische, starke Drinks en vogue waren.

Kann man den Zombie ohne Overproof-Rum machen?

Ja, aber der Drink verliert an Komplexität. Der Overproof-Rum gibt ihm die typische Schärfe und Tiefe. Ohne ihn schmeckt der Zombie fruchtiger, aber weniger intensiv. Wer keinen Overproof-Rum hat, kann stattdessen 1 cl weißen Rum und 0,5 cl braunen Rum zusätzlich verwenden.

Was ist Falernum?

Falernum ist ein karibischer Gewürzsirup mit Ingwer, Limette, Mandeln und Gewürznelken. Er verleiht dem Zombie eine würzig-süße Note. Wer ihn nicht findet, mischt 0,5 cl Zuckersirup mit 2 Spritzern Angostura-Bitter – das kommt dem Original nahe.

Zubereitung

  1. Shaker mit Eis füllen. 3 cl weißen Rum, 3 cl braunen Rum, 1,5 cl Overproof-Rum, 2 cl Limettensaft, 2 cl Zitronensaft, 2 cl Ananassaft, 2 cl Grapefruitsaft, 1 cl Zuckersirup, 1 cl Grenadine und 1 cl Falernum hineingeben. Kräftig schütteln, bis der Shaker außen beschlägt.
  2. Ein Hurricane-Glas oder einen Tiki-Becher bis zum Rand mit Crushed Ice füllen. Den Inhalt des Shakers über das Eis abseihen.
  3. 1 Dash Angostura-Bitter und 1 Dash Pernod oder Absinth über den Drink träufeln. Mit Minzstrauß, Ananasscheibe und Cocktailkirsche garnieren. Ein Strohhalm ist Pflicht – der Drink ist zu stark, um ihn in einem Zug zu trinken.

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