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Cocktail Rezept

Seven and Seven Rezept

Basisspirituose
Whisky-Rezepte
Getränkegruppe
Highball
Methode
gebaut
Glas
Highball-Glas
Eis
Eiswürfel
Zubereitungszeit
2 Minuten
Portionen
1
Nährwert ca.
99 kcal

Seven and Seven ist der Inbegriff des unkomplizierten Whiskey-Drinks: ein Bourbon Whiskey, der mit 7 Up aufgegossen wird. Der Drink stammt aus den 1950er-Jahren, als Limonadenhersteller begannen, ihre Produkte als Mixer für Spirituosen zu bewerben. Die Kombination aus süßem Bourbon und der leicht herben Zitrusnote der Limonade macht ihn zu einem perfekten Einstiegsdrink für Whiskey-Neulinge – oder einem schnellen Durstlöscher an heißen Tagen. Serviert wird er im Highball-Glas mit viel Eis, was ihn erfrischend und leicht trinkbar hält. Wer es etwas komplexer mag, kann mit einem Spritzer Zitronensaft oder einer Prise Salz experimentieren, um die Aromen auszubalancieren.

Und das brauchst du für den Seven and Seven

  • 4,5 clBourbon Whiskey

12 cl Zitronenlimonade (z. B. 7 Up)

1 Spritzer Zitronensaft (optional)

Darauf kommt es an

Der Trick beim Seven and Seven liegt im Eis: Verwende große, klare Würfel, die langsam schmelzen und den Drink nicht verwässern. Viele Barkeeper füllen das Glas erst mit Eis, gießen den Whiskey darüber und lassen ihn kurz ruhen, damit er sich leicht abkühlt, bevor die Limonade hinzukommt. So bleibt der Bourbon geschmacklich präsent. Ein weiterer Kniff ist die Temperatur der Limonade – sie sollte eiskalt sein, aber nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen, da zu kalte Flüssigkeiten den Whiskey schockieren und seine Aromen verschließen. Wer es noch etwas spritziger mag, kann die Limonade vorher kurz mit einem Spritzer Zitronensaft ansäuern, um die Süße auszugleichen.

Varianten

  • Seven and Cola — Ersetze die Zitronenlimonade durch Cola. Der Drink wird dunkler, süßer und verliert die zitrusige Frische, gewinnt aber an malziger Tiefe. Besonders beliebt in Kanada, wo Rye Whiskey statt Bourbon verwendet wird.
  • Whiskey Ginger — Statt Limonade kommt hier Ginger Ale oder Ginger Beer zum Einsatz. Die scharfe Ingwernote harmoniert perfekt mit dem Bourbon und verleiht dem Drink eine würzigere, weniger süße Richtung. Ein Spritzer Limettensaft rundet das Ganze ab.
  • Seven and Seven mit Rye Whiskey — Wer es herber mag, ersetzt den Bourbon durch Rye Whiskey. Die pfeffrigen Noten des Roggenwhiskeys kommen in der Kombination mit der Limonade besser zur Geltung und machen den Drink weniger süß, aber aromatischer.

Häufige Fragen

Kann ich auch einen anderen Whiskey verwenden?

Ja, aber der Geschmack ändert sich deutlich. Scotch Whisky zum Beispiel bringt rauchige Noten ein, die mit der Limonade kollidieren können. Ein milder Blended Whiskey funktioniert besser als ein torfiger Single Malt. Wer es experimentell mag, kann auch einen japanischen Whisky probieren – die leichte Vanillenote passt überraschend gut zur Zitruslimonade.

Warum schmeckt mein Seven and Seven manchmal flach?

Das liegt meist am Eis. Wenn die Würfel zu schnell schmelzen, verwässert der Drink und verliert an Aroma. Verwende große Eiswürfel oder sogar einen einzigen Eisblock, der langsamer schmilzt. Ein weiterer Grund kann die Temperatur der Limonade sein: Zu kaltes 7 Up unterdrückt die Aromen des Whiskeys. Lass die Flasche vor dem Mixen kurz bei Raumtemperatur stehen.

Kann ich den Drink auch ohne Limonade zubereiten?

Theoretisch ja, aber dann ist es kein Seven and Seven mehr. Die Limonade ist essenziell für den Charakter des Drinks. Ohne sie fehlt die spritzige Säure und die Süße, die den Whiskey ausbalanciert. Wer keine Limonade mag, sollte stattdessen zu einem Whiskey Ginger oder einem klassischen Highball mit Sodawasser greifen.

Passt ein Seven and Seven zu Essen?

Auf jeden Fall. Die leichte Süße und die Zitrusnote machen ihn zu einem guten Begleiter für herzhafte Snacks wie gebratene Hähnchenflügel, frittierte Zwiebelringe oder sogar scharfe asiatische Gerichte. Die Kohlensäure der Limonade reinigt den Gaumen und bereitet auf den nächsten Bissen vor. Für ein komplettes Menü eignet er sich allerdings weniger – dafür ist er zu leicht und zu süß.

Wie stark ist ein Seven and Seven im Vergleich zu anderen Whiskey-Drinks?

Mit etwa 12–15 % Alkohol liegt er im mittleren Bereich. Er ist deutlich milder als ein Manhattan oder ein Old Fashioned, aber stärker als ein Whiskey Sour, der durch die Zugabe von Eiweiß und Zitronensaft mehr Volumen hat. Die Limonade verdünnt den Whiskey, ohne ihn zu dominieren, was ihn zu einem guten Drink für längere Abende macht, an denen man nicht zu schnell betrunken werden will.

Zubereitung

  1. Highball-Glas zu drei Vierteln mit frischen Eiswürfeln füllen.
  2. 4,5 cl Bourbon Whiskey direkt ins Glas geben.
  3. 12 cl Zitronenlimonade vorsichtig über einen Barlöffel aufgießen, um die Zutaten zu vermengen, ohne den Whiskey zu stark zu verdünnen.
  4. Optional einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen und kurz umrühren, um die Säure leicht anzuheben.
  • im-glas
  • Hochzeit
  • Zitrone

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