Der alkoholfreie Halloween Punch ist die Schüssel für alle, die nichts trinken und trotzdem aus derselben Bowle schöpfen wollen. Cranberrysaft färbt ihn tiefrot, Orange und Zitrone halten ihn sauer, ein Spritzer Grenadine vertieft die Farbe, Ginger Ale gibt die Länge. Angerichtet wird er kalt, mit einem Eisblock statt mit losen Würfeln. Lose Würfel verwässern die Schüssel, bevor die zweite Runde durch ist.
Und das brauchst du für den Halloween Punch – alkoholfrei
- 500 mlCranberrysaft
- 250 mlOrangensaft, frisch gepresst
- 60 mlZitronensaft, frisch gepresst
- 40 mlGrenadine
- 400 mlGinger Ale
- 1großer Eisblock
- Orangenscheiben und frische Cranberries zum Garnieren
Darauf kommt es an
Die Saftmischung und das Ginger Ale bleiben bis zum Servieren getrennt. Steht die Kohlensäure in der Schüssel, ist sie nach einer Viertelstunde weg und der Punch schmeckt flach und schwer. Cranberry, Orange, Zitrone und Grenadine dürfen Stunden vorher in einer Kanne im Kühlschrank stehen. Ginger Ale, Eisblock und Obst kommen erst, wenn die Schüssel auf den Tisch geht.
Grenadine ist Farbe, nicht Süße. 40 ml auf diese Menge färben, ohne den Punch zu einem Sirup zu machen. Wer den Cranberrysaft schon süß findet, lässt die Grenadine weg und zerdrückt ein paar Brombeeren in der Schüssel. Die Farbe wird dunkler und die Säure bleibt. Heller Grenadine-Sirup aus dem Supermarkt ist oft nur Zucker und Farbstoff. Ein dunkler Sirup aus Granatapfel schmeckt sauberer.
Der Eisblock kommt aus einer Schale, die über Nacht ins Gefrierfach wandert. Eine Tupperdose mit einem Liter Wasser reicht. Lose Eiswürfel haben zu viel Oberfläche und schmelzen in der säurehaltigen Mischung schnell. Der Block hält eine Stunde, wenn die Schüssel nicht in der Sonne oder direkt über der Heizung steht. Nachlegen mit einem zweiten Block, nicht mit einer Handvoll Würfel.
Frisch gepresster Orangensaft ist trüber und aromatischer als Saft aus der Packung. Packungssaft geht, wenn die Zeit fehlt, schmeckt aber süßer. Dann die Grenadine halbieren. Zitronensaft immer frisch. Der aus der Flasche schmeckt nach Schale und zieht den ganzen Punch in eine bittere Richtung, die mit Cranberry schnell unangenehm wird.
Portionen
Die Menge reicht für sechs Gläser à etwa 200 ml. Für eine größere Runde verdoppeln, den Eisblock aber nicht gleich mitverdoppeln. Zwei normale Blöcke kühlen besser als ein riesiger, der die Schüssel sprengt. Einzelportion ohne Schüssel: 80 ml Cranberrysaft, 40 ml Orangensaft, 10 ml Zitronensaft, 5 ml Grenadine, Eiswürfel, mit Ginger Ale auffüllen. Das ist derselbe Drink, nur ohne Kelle.
Orangenscheiben und Cranberries liegen auf der Oberfläche, nicht am Boden. Was unter dem Eisblock liegt, sieht niemand und weicht nur aus. Die Scheiben kurz vorher schneiden, damit sie nicht austrocknen. Ein Zweig Rosmarin auf der Schüssel sieht nach Herbst aus und gibt ein wenig Harz ab. Mehr Kräuter braucht es nicht.
Häufige Fragen
Kann ich ihn am Vortag ansetzen?
Die Saftmischung ja, abgedeckt im Kühlschrank. Ginger Ale, Eis und Obst erst beim Servieren. Zitronensaft verliert über Nacht etwas Frische. Wer ganz genau sein will, presst die Zitrone am selben Tag und rührt sie unter die kalte Kanne.
Der Punch ist zu süß. Was tun?
Nicht mit Wasser strecken, das macht ihn dünn. 20 ml frischen Zitronensaft unterrühren und die nächste Runde ohne Grenadine ansetzen. Ginger Ale mit mehr Schärfe hilft zusätzlich, ein mildes Ale verstärkt die Süße.
Geht ein anderer roter Saft?
Kirschsaft färbt ebenfalls, ist aber süßer und weniger sauer. Dann mehr Zitrone und keine Grenadine. Rote-Bete-Saft färbt stark und schmeckt erdig. Ein Spritzer reicht zum Nachfärben, als Basis ist er zu viel.





