Und das brauchst du für den Midori Colada
4 cl Midori Melonenlikör
4 cl weißer Rum
6 cl Ananassaft
3 cl Cream of Coconut
2 cl Sahne
Darauf kommt es an
Die Cream of Coconut ist hier der entscheidende Faktor für die richtige Konsistenz. Viele greifen zu Kokosmilch und wundern sich, warum der Drink wässrig wird. Cream of Coconut ist gesüßt und dickflüssiger, gibt dem Ganzen die nötige Cremigkeit. Ich mixe bewusst kürzer als bei einer klassischen Piña Colada, weil der Midori sonst zu sehr in den Hintergrund rutscht. Die leuchtend grüne Farbe verblasst, wenn man zu lange mixt oder das Eis zu stark schmilzt. Lieber einmal kurz und kräftig durchziehen, dann bleibt die Farbe intensiv und die Melone präsent.
Varianten
- Frozen Midori Colada — Mit 150 g gefrorenem Ananas-Fruchtfleisch statt Saft mixen für eine dickere, slushartige Konsistenz.
- Midori Colada Light — Sahne weglassen und nur mit Cream of Coconut arbeiten, dazu eine Spritzer Limettensaft für mehr Frische.
Häufige Fragen
Kann ich statt Midori einen anderen Melonenlikör verwenden?
Ja, jeder Melonenlikör funktioniert. Midori ist allerdings der bekannteste und hat die intensivste grüne Farbe, die den Drink optisch ausmacht.
Geht der Drink auch ohne Blender?
Theoretisch ja, wenn du kräftig im Shaker schüttelst. Aber die cremige, eiskalte Konsistenz bekommst du nur im Blender hin. Ohne wird es eher ein geschüttelter Cocktail statt einer Colada.
Welchen Rum soll ich nehmen?
Ein neutraler weißer Rum reicht völlig. Der Midori und die Kokoscreme dominieren geschmacklich, ein zu aromatischer Rum würde untergehen.
