Und das brauchst du für den Batida Sunrise
5 cl Cachaça
12 cl Ananassaft
1 cl Grenadine
Eiswürfel
Orangenscheibe und Cocktailkirsche zur Garnitur
Darauf kommt es an
Der Sunrise-Effekt gelingt nur, wenn die Grenadine wirklich langsam und am Rand entlang ins Glas läuft – nicht einfach draufkippen. Ich halte dafür einen Barlöffel schräg ans Eis und lasse die Grenadine über die Rückseite laufen. Sie ist schwerer als der Rest und sinkt von selbst. Wer den Drink vorher umrührt, zerstört den Farbverlauf. Beim Ananassaft lohnt sich die frisch gepresste Variante: Der Unterschied zu Saft aus der Flasche ist deutlich, vor allem in der Säure. Cachaça sollte ein weißer, ungelagerter sein – die holzfassgelagerten Varianten passen geschmacklich nicht zur Ananas.
Varianten
- Batida Sunset — Statt Grenadine 1 cl Passionsfruchtsirup verwenden, ergibt einen gelb-orangen Farbverlauf.
- Batida Sunrise mit Kokoswasser — Die Hälfte des Ananassafts durch Kokoswasser ersetzen, macht den Drink leichter und weniger süß.
Häufige Fragen
Kann ich statt Cachaça auch Rum nehmen?
Ja, weißer Rum funktioniert gut, verändert aber den Charakter – Cachaça hat eine grasigere, leicht scharfe Note, Rum ist weicher und süßer. Dann ist es aber streng genommen keine Batida mehr.
Muss es unbedingt Grenadine sein?
Für den klassischen Sunrise-Effekt ja – Grenadine hat die richtige Dichte und Farbe. Alternativen wie Erdbeersirup oder Himbeersirup funktionieren farblich, sind aber oft dickflüssiger und sinken nicht so sauber ab.
Wie süß ist der Drink?
Ziemlich süß durch Ananassaft und Grenadine. Wer es weniger süß mag, kann einen Teil des Ananassafts durch frisch gepressten Orangensaft ersetzen oder einen Spritzer Limette dazugeben.
