Der Improved Sazerac ist die historische Variante des berühmten Sazerac Cocktails, wie er Mitte des 19. Jahrhunderts in New Orleans gemixt wurde. Statt nur Rye Whiskey kommt hier zusätzlich Cognac zum Einsatz — eine Kombination, die dem Drink mehr Tiefe und Fruchtigkeit verleiht. Die Absinthe-Rinse, Peychaud's Bitters und ein Stück Zitronenzeste machen ihn zu einem aromatischen, spirituosenbetonten Klassiker mit Geschichte.
Und das brauchst du für den Improved Sazerac
3 cl Rye Whiskey
3 cl Cognac
0,5 cl Zuckersirup
3 Dashes Peychaud's Bitters
1 Dash Angostura Bitters
Absinthe zum Ausspülen
Zitronenzeste
Darauf kommt es an
Die Zeste wird beim Improved Sazerac traditionell nicht im Glas serviert, sondern nur zum Aromatisieren verwendet und dann verworfen. Das verhindert, dass die Bitteröle der Schale den Drink im Laufe der Zeit dominieren. Wichtig ist auch die Balance zwischen Rye Whiskey und Cognac: Beide sollten gleichberechtigt sein, damit weder die würzige Schärfe des Whiskeys noch die weiche Fruchtigkeit des Cognacs überwiegt. Die Absinthe-Rinse darf das Glas nur hauchzart auskleiden — zu viel Absinthe macht den Drink ungenießbar.
Varianten
- Sazerac — Die moderne Version nur mit Rye Whiskey, ohne Cognac.
- Cognac Sazerac — Nur mit Cognac, wie in den frühesten Versionen des Drinks.
- Herbsaint Sazerac — Mit Herbsaint statt Absinthe, eine lokale New-Orleans-Alternative.
Häufige Fragen
Warum Cognac und Rye Whiskey zusammen?
Die Kombination stammt aus der Zeit, als Cognac in New Orleans knapp wurde und Barkeeper begannen, ihn mit Rye Whiskey zu strecken. Das Ergebnis war so gut, dass es zur eigenen Rezeptur wurde.
Kann ich anderen Whiskey verwenden?
Rye Whiskey ist wichtig für die würzige Note. Bourbon Whiskey macht den Drink süßer und weicher, funktioniert aber auch.
Muss es Peychaud's Bitters sein?
Ja, Peychaud's Bitters sind charakteristisch für den Sazerac — sie haben eine anisartige, blumige Note, die andere Bitters nicht ersetzen können.
