Der Heather Sour verbindet rauchigen Scotch Whisky mit der milden Süße von Honig und frischem Zitronensaft. Der Name spielt auf die Heidekrautlandschaften der schottischen Highlands an, wo traditionell Heidehonig gewonnen wird. Anders als beim klassischen Whiskey Sour sorgt hier Honigsirup für eine weichere, blumigere Süße, die gut mit dem malzigen Charakter des Whiskys harmoniert. Ein Drink für alle, die Sours mit mehr Tiefe mögen.
Und das brauchst du für den Heather Sour
6 cl Blended Scotch Whisky
3 cl Zitronensaft
2 cl Honigsirup (1:1 Honig und Wasser)
1 Eiweiß (optional)
Darauf kommt es an
Honigsirup mischst du am besten selbst: Honig und heißes Wasser im Verhältnis 1:1 verrühren, bis der Honig vollständig gelöst ist, dann abkühlen lassen. Fertiger Sirup lässt sich im Kühlschrank etwa zwei Wochen lagern. Beim Scotch Whisky funktioniert ein milder Blended am besten — zu viel Rauch oder Torf erschlägt die Balance. Wer trotzdem Rauchnoten will, nimmt maximal einen Teelöffel Islay-Whisky zusätzlich zum Blend. Das Eiweiß ist optional, gibt dem Drink aber die typische cremige Textur und einen festen Schaum.
Varianten
- Penicillin — Mit Ingwersirup statt Honigsirup und einem Schuss rauchigem Islay Whisky als Float.
- Gold Rush — Mit Bourbon Whiskey statt Scotch, ebenfalls mit Honigsirup.
Häufige Fragen
Welcher Honig eignet sich am besten?
Heller Blütenhonig oder Akazienhonig sind neutral und lassen den Whisky durchkommen. Heidehonig passt thematisch, ist aber kräftiger und kann dominieren.
Kann ich auch Irish Whiskey verwenden?
Ja, Irish Whiskey funktioniert gut und gibt dem Drink eine weichere, weniger rauchige Note.
Brauche ich wirklich Eiweiß?
Nein, der Drink funktioniert auch ohne. Das Eiweiß sorgt nur für Schaum und eine samtigere Textur.
