Der Campari Spritz ist die erwachsene Variante des Aperol Spritz — bitterer, kräftiger, mit mehr Charakter. Statt süßer Orange dominiert hier die herbe Seite des italienischen Aperitifs. Campari, Prosecco und Soda ergeben einen Drink, der erfrischt, ohne zu schmeicheln. Perfekt für alle, die ihren Spritz lieber herb als süß mögen.
Und das brauchst du für den Campari Spritz
6 cl Campari
9 cl Prosecco
3 cl Soda
1 Orangenscheibe
Darauf kommt es an
Die Mengenverhältnisse machen den Unterschied: Wer den Campari zu zaghaft dosiert, bekommt einen verwässerten Prosecco. Das klassische Verhältnis 2:3:1 (Campari, Prosecco, Soda) sorgt dafür, dass die Bitterkeit präsent bleibt, ohne zu dominieren. Manche Bars nehmen mehr Soda, aber dann verliert der Drink seinen Biss. Die Orangenscheibe ist nicht nur Deko — ein leichter Druck beim Einlegen gibt ätherische Öle ab, die den Geruch prägen. Wer den Spritz noch trockener mag, nimmt einen Brut-Prosecco statt Extra Dry.
Varianten
- Aperol Spritz — Mit Aperol statt Campari — süßer, milder, fruchtiger.
- Negroni Spritz — Campari, Gin, Wermut und Prosecco — der Negroni als Longdrink.
- Campari Soda — Ohne Prosecco, nur Campari und Soda — noch bitterer, noch klarer.
Häufige Fragen
Kann ich statt Prosecco auch Sekt nehmen?
Ja, aber Prosecco passt besser — er ist fruchtiger und weniger hefig als deutscher Sekt. Cava geht auch, ist aber trockener.
Warum ist der Campari Spritz weniger verbreitet als der Aperol Spritz?
Campari ist deutlich bitterer und polarisiert stärker. Der Aperol Spritz ist zugänglicher und wurde international erfolgreicher vermarktet. Der Campari Spritz ist eher ein Drink für Bitter-Fans.
Welche Orange nehme ich am besten?
Eine unbehandelte Orange, damit die Schale keine Wachsrückstände abgibt. Blutorange funktioniert auch und sieht spektakulär aus, ist aber nicht nötig.
