Der Kentucky Mule ersetzt im klassischen Moscow Mule den Wodka durch Bourbon Whiskey und bringt damit deutlich mehr Charakter ins Glas. Die Würze des Whiskeys harmoniert perfekt mit der Schärfe des Ginger Beer, während Limette für die nötige Frische sorgt. Ein unkomplizierter Longdrink, der im Kupferbecher besonders gut aussieht, aber auch im Tumbler funktioniert.
Und das brauchst du für den Kentucky Mule
6 cl Bourbon Whiskey
1,5 cl Limettensaft
12 cl Ginger Beer
Limettenspalte zur Garnitur
Darauf kommt es an
Die Wahl des Ginger Beer macht hier den Unterschied. Scharfe, würzige Sorten mit echtem Ingwer-Biss verstärken die Pfeffernoten des Bourbon und sorgen für mehr Tiefe. Zu süße, limonadenartige Varianten machen den Drink flach. Beim Umrühren nur zwei, drei Bewegungen — das Ginger Beer soll seine Kohlensäure behalten. Wer den Drink intensiver mag, drückt die Limettenspalte vor dem Einlegen leicht aus, das gibt mehr Säure und ätherische Öle aus der Schale.
Varianten
- Tennessee Mule — Mit Tennessee Whiskey statt Bourbon — etwas weicher durch die Holzkohlefilterung.
- Rye Mule — Rye Whiskey statt Bourbon bringt mehr Würze und Schärfe, passt gut zu kräftigem Ginger Beer.
Häufige Fragen
Welcher Bourbon passt am besten?
Ein klassischer Bourbon mit mittlerem Körper und etwa 40–45 % Alkohol reicht völlig. Zu hochprozentige oder sehr holzlastige Abfüllungen überdecken das Ginger Beer.
Muss es ein Kupferbecher sein?
Nein. Der Kupferbecher hält das Getränk länger kalt und sieht gut aus, aber geschmacklich tut es auch ein normaler Tumbler.
Kann ich Limettensaft aus der Flasche nehmen?
Frisch gepresster Limettensaft ist deutlich besser — die Frische ist ein wichtiger Teil des Drinks. Flaschensaft schmeckt oft flach und bitter.
