Und das brauchst du für den Playa del Oro
5 cl Tequila Reposado
3 cl Maracujasaft
2 cl Kokossirup
2 cl Limettensaft, frisch gepresst
1 cl Orangenlikör (Triple Sec)
1 Eiweiß
Darauf kommt es an
Der Kokossirup macht hier den Unterschied: Cream of Coconut wäre zu schwer und würde den Drink erschlagen. Ein klarer Kokossirup – selbst gemacht aus Kokoswasser, Zucker und etwas Kokosextrakt – hält die Balance zwischen Frucht und Cremigkeit. Beim Maracujasaft unbedingt die ungezuckerte Variante nehmen, sonst wird's zu süß. Und: Das Eiweiß nicht weglassen. Es bindet die Säure, macht die Textur seidig und lässt den Drink am Gaumen länger nachklingen. Wer den Schaum perfekt haben will, wartet nach dem Fine Strain wirklich die 20 Sekunden – dann setzt er sich glatt wie Seide.
Varianten
- Playa Picante — Mit einer dünnen Scheibe Jalapeño im Shaker für dezente Schärfe, die mit der Süße spielt.
- Golden Beach — Tequila durch gerösteten Ananas-Rum ersetzen und Kokossirup durch Vanillesirup – wird karibischer.
- Playa Verde — Statt Reposado einen Blanco verwenden und 4–5 Korianderblätter mit shaken – frischer, grüner.
Häufige Fragen
Kann ich fertigen Maracujasaft aus dem Supermarkt nehmen?
Ja, aber achte darauf, dass es reiner Maracujasaft ohne Zuckerzusatz ist. Maracuja-Nektar ist zu süß und verwässert den Drink.
Was, wenn ich kein Eiweiß verwenden will?
Ersetze es durch 2 cl Aquafaba (Kichererbsenwasser) – funktioniert genauso gut für den Schaum und ist vegan.
Welcher Tequila passt am besten?
Ein Reposado mit kurzer Fassreife – 3 bis 6 Monate. Er bringt leichte Vanillenoten mit, ohne die Frucht zu dominieren. Blanco geht auch, ist aber direkter.
Wo bekomme ich Kokossirup her?
Monin oder Giffard haben gute Kokosnuss-Sirups. Oder selbst machen: 200 ml Kokoswasser mit 200 g Zucker aufkochen, abkühlen lassen, fertig.
