Der Port in a Storm verbindet die Süße von Ruby Port mit der Würze von Rye Whiskey zu einem Drink, der tatsächlich an stürmische Abende erinnert. Die Kombination aus fortifiziertem Wein und Whiskey ergibt einen kompakten, wärmenden Cocktail, der ohne Zitrussaft auskommt und stattdessen auf die Balance zwischen Portwein-Frucht und Roggen-Schärfe setzt. Ein Drink für die kühlere Jahreszeit, der in wenigen Minuten fertig ist.
Und das brauchst du für den Port in a Storm
4,5 cl Rye Whiskey
3 cl Ruby Port
1 cl Zuckersirup
2 Dashes Angostura Bitters
Darauf kommt es an
Der Ruby Port sollte wirklich rubinrot und fruchtig sein, kein Tawny. Tawny bringt zu viel Oxidation und Nussigkeit mit, die gegen den Roggen kämpft statt mit ihm zu arbeiten. Beim Rühren nicht zu lange warten: Der Drink soll kalt werden, aber nicht zu stark verwässern, weil beide Hauptzutaten schon genug Körper haben. Manche Barkeeper lassen den Zuckersirup ganz weg, wenn der Port süß genug ist — das hängt vom Portwein ab. Einmal probieren, bevor man abseiht.
Varianten
- Port in a Storm mit Cognac — Rye Whiskey durch Cognac ersetzen für eine weichere, weinigere Variante mit weniger Schärfe.
- Stormy Port Flip — Ein Eigelb und 1 cl Sahne zugeben, kräftig schütteln statt rühren, mit Muskatnuss bestäuben.
Häufige Fragen
Welcher Portwein eignet sich am besten?
Ruby Port ist die richtige Wahl: jung, fruchtig, mit klarer Beerennote. Tawny Port ist zu oxidativ und nussig, Vintage Port oft zu tanninhaltig. Ein einfacher Ruby aus dem Supermarkt reicht völlig.
Kann ich Bourbon statt Rye nehmen?
Ja, aber der Drink wird deutlich süßer und verliert die pfeffrige Kante, die den Portwein ausbalanciert. Dann den Zuckersirup auf 0,5 cl reduzieren oder ganz weglassen.
Warum wird der Drink gerührt und nicht geschüttelt?
Weil beide Hauptzutaten — Whiskey und Portwein — bereits eine glatte, dichte Textur haben. Schütteln würde den Drink zu stark verdünnen und die Aromen verwaschen, statt sie zu integrieren.
