Der Plum Blossom verbindet London Dry Gin mit japanischem Umeshu, einem süßen Pflaumenwein, der dem Drink seine charakteristische Fruchtigkeit verleiht. Zitronensaft sorgt für die nötige Frische, während ein Hauch Orangenlikör die Aromen abrundet. Das Ergebnis ist ein ausgewogener, blumig-fruchtiger Cocktail, der besonders im Frühling überzeugt. Der Name spielt auf die Pflaumenblüte an, die in Japan ein wichtiges Symbol ist.
Und das brauchst du für den Plum Blossom
4 cl London Dry Gin
2 cl Umeshu (japanischer Pflaumenwein)
2 cl Zitronensaft
1 cl Orangenlikör
1 cl Zuckersirup
Darauf kommt es an
Der Umeshu ist hier die tragende Zutat, deshalb sollte er von guter Qualität sein. Die meisten Umeshu-Sorten haben bereits eine deutliche Süße, daher taste ich den Sirup vorsichtig ab – manchmal reichen auch 0,5 cl. Das doppelte Abseihen ist wichtig, weil der Umeshu manchmal feine Schwebstoffe mitbringt, die im fertigen Drink stören würden. Wer es etwas trockener mag, kann den Zuckersirup ganz weglassen und dafür den Gin um 0,5 cl erhöhen.
Varianten
- Plum Blossom Fizz — Nach dem Abseihen mit 3 cl Sodawasser auffüllen und im Highballglas mit Eis servieren – erfrischender und leichter.
- Sake Blossom — Den Gin durch 4 cl trockenen Sake ersetzen – milder und eleganter, mit mehr Fokus auf die Pflaume.
Häufige Fragen
Was ist Umeshu?
Umeshu ist ein japanischer Likör aus eingelegten Ume-Früchten, einer Pflaumenart. Er wird traditionell mit Shōchū oder Sake angesetzt und hat einen süß-säuerlichen, fruchtigen Geschmack. In gut sortierten Asia-Läden oder online ist er erhältlich.
Kann ich den Umeshu ersetzen?
Notfalls funktioniert auch ein guter Pflaumenlikör, allerdings fehlt dann die typische Ume-Note. Alternativ kannst du mit Sloe Gin arbeiten – das gibt eine andere, aber ebenfalls interessante Richtung.
Warum wird der Drink doppelt abgeseiht?
Das Feinsieb fängt Eissplitter und eventuelle Fruchtstückchen aus dem Umeshu ab. So bleibt der Drink klar und die Textur seidig.
