Der Oolong Hai ist die Tee-Variante des japanischen Chuhai – ein einfacher, erfrischender Highball aus Shochu und kaltem Oolong-Tee. In japanischen Izakayas wird er oft aus dem Zapfhahn serviert, zu Hause mixt man ihn im Glas. Die leicht gerösteten, blumigen Noten des Oolongs passen perfekt zum klaren, milden Shochu. Wichtig: Der Tee muss komplett ausgekühlt sein, sonst verwässert das Eis sofort.
Und das brauchst du für den Oolong Hai
5 cl Shochu
10 cl kalter Oolong-Tee
Zitronenspalte zur Garnitur
Darauf kommt es an
Der Oolong-Tee sollte nicht zu stark aufgebrüht sein – etwa 3 Minuten Ziehzeit reichen, sonst wird der Drink bitter. Ich kühle den Tee immer im Kühlschrank, nicht mit Eis, damit die Verdünnung kontrollierbar bleibt. Beim Shochu kannst du zwischen Gersten- (Mugi) und Süßkartoffel-Shochu (Imo) wählen: Mugi ist milder und lässt dem Tee mehr Raum, Imo bringt eine erdige, fast nussige Note mit. Das Verhältnis 1:2 ist Standard, aber viele Gäste mögen es schwächer – dann einfach mehr Tee.
Varianten
- Jasmine Hai — Mit kaltem Jasmin-Tee statt Oolong für eine blumigere, parfümierte Variante.
- Hojicha Hai — Mit geröstetem Hojicha-Tee – deutlich rauchiger und nussiger im Geschmack.
- Lemon Oolong Hai — Mit einem Spritzer frischem Zitronensaft für mehr Frische.
Häufige Fragen
Kann ich auch grünen Tee verwenden?
Ja, das nennt sich dann Green Tea Hai oder einfach Chuhai. Grüner Tee ist grasiger und frischer, Oolong ist runder und hat mehr Tiefe.
Welchen Shochu soll ich nehmen?
Gersten-Shochu (Mugi) ist am neutralsten und lässt den Tee im Vordergrund. Süßkartoffel-Shochu (Imo) bringt mehr Eigengeschmack mit – probier beides.
Kann ich fertigen Eistee aus der Flasche nehmen?
Nur, wenn er ungesüßt ist. Die meisten Fertig-Eistees sind viel zu süß und passen nicht zum trockenen Charakter des Drinks.
