Die Mimosa ist der perfekte Brunch-Cocktail: einfach, aber nicht simpel. Die Kombination aus spritzigem Sekt und süß-saurem Orangensaft wirkt leicht, ist aber stärker, als sie schmeckt. Wichtig ist das Verhältnis – zu viel Sekt macht den Drink hart, zu viel Saft lässt ihn langweilig wirken. Ein Hauch von Zitrusöl in der Garnitur hebt die Aromen noch einmal an.
Und das brauchst du für den Mimosa
- 6 clfrisch gepresster Orangensaft (am besten aus Blutorangen)
- 6 cltrockener Sekt oder Champagner (mindestens Brut)
- 1 SpritzerZitronensaft (optional, für mehr Frische)
Darauf kommt es an
Der Trick liegt im Saft: Nicht aus der Flasche, sondern frisch gepresst – und zwar aus reifen, süßen Orangen. Blutorangen geben dem Drink eine leicht bittere Note, die den Sekt besser trägt. Wer es noch frischer mag, reibt vor dem Servieren etwas Orangenschale über das Glas, um die ätherischen Öle freizusetzen. Das Glas sollte nicht eiskalt sein, sonst verliert der Sekt seine Spritzigkeit.
Varianten
- Grand Mimosa — Ersetze 2 cl Sekt durch 2 cl Grand Marnier oder Cointreau für eine fruchtig-würzige Tiefe.
- Virgin Mimosa — Sekt durch alkoholfreien Schaumwein oder Sprudelwasser ersetzen – schmeckt überraschend nah am Original.
- Grapefruit Mimosa — Orangensaft durch frischen Grapefruitsaft austauschen – herber und weniger süß, aber perfekt für Fans von Bitterstoffen.
Häufige Fragen
Kann ich jeden Sekt nehmen?
Nein. Trockener Sekt (Brut) oder Champagner funktioniert am besten, weil er die Süße des Safts ausbalanciert. Halbtrockene Varianten machen den Drink zu süß.
Warum schmeckt meine Mimosa flach?
Entweder der Saft war zu kalt oder der Sekt zu warm. Beide Zutaten sollten kühl, aber nicht eiskalt sein. Außerdem: Nicht zu stark umrühren, sonst verliert der Sekt seine Kohlensäure.
Kann ich den Orangensaft ersetzen?
Ja, aber der Geschmack ändert sich stark. Ananas- oder Pfirsichsaft machen den Drink süßer, während Grapefruit oder Mandarine eine herbere Note bringen.





