Die Matcha-Kokosnuss-Latte verbindet japanischen Grüntee mit tropischer Cremigkeit. Matcha-Pulver wird mit heißem Wasser aufgeschlagen, dann mit aufgeschäumter Kokosmilch verlängert. Das Ergebnis ist ein milder, leicht süßer Drink mit erdigen Noten und samtiger Textur. Anders als klassische Matcha-Zubereitungen kommt hier die Kokosnuss als zweite Hauptrolle ins Spiel — nicht nur als Milchersatz, sondern als Geschmacksträger.
Und das brauchst du für den Matcha-Kokosnuss-Latte
2 g Matcha-Pulver
3 cl heißes Wasser (ca. 80 °C)
15 cl Kokosmilch
1 cl Agavensirup (optional)
Darauf kommt es an
Die Wassertemperatur ist entscheidend: über 85 °C wird Matcha bitter, unter 75 °C löst sich das Pulver schlecht. Ich arbeite mit 80 °C und schlage den Matcha in zügigen M-Bewegungen auf, nicht kreisend — so entsteht feiner Schaum ohne Klumpen. Kokosmilch aus der Dose hat mehr Fett und schäumt besser als die aus dem Tetrapack. Wer es süßer mag, rührt den Agavensirup direkt in den aufgeschlagenen Matcha, bevor die Milch dazukommt — so verteilt sich die Süße gleichmäßig.
Varianten
- Iced Matcha-Kokosnuss-Latte — Matcha kalt mit Wasser aufschlagen, Kokosmilch kalt aufschäumen, über Eiswürfel gießen.
- Matcha-Kokos-Chai — 1 cl Chai-Sirup zum Matcha geben, mit Kokosmilch aufgießen.
- Matcha-Kokos-Vanille — Kokosmilch mit einer halben Vanilleschote erwärmen, dann aufschäumen.
Häufige Fragen
Kann ich andere Pflanzenmilch verwenden?
Ja, Hafermilch oder Mandelmilch funktionieren, haben aber weniger Eigengeschmack. Kokosmilch bringt die tropische Note, die den Drink ausmacht.
Wie viel Matcha-Pulver ist richtig?
2 g sind ein guter Standard für eine ausgewogene Latte. Wer es intensiver mag, nimmt 3 g, dann wird der Drink herbaler und leicht bitterer.
Brauche ich einen Bambusbesen?
Nein, ein elektrischer Milchaufschäumer oder ein kleiner Schneebesen tun es auch. Der Bambusbesen ist traditionell, aber kein Muss.
