Diese Variante bringt die erdige Schärfe von Kurkuma und die frische Würze von Ingwer in den Drink. Die Kombination funktioniert besonders gut mit Wodka oder weißem Rum als Basis, weil beide die Gewürznoten durchlassen, ohne sie zu überlagern. Der Drink ist erfrischend und gleichzeitig wärmend – ideal, wenn du etwas Ungewöhnliches suchst, das trotzdem zugänglich bleibt. Die goldene Farbe macht ihn auch optisch interessant.
Und das brauchst du für den Kurkuma-Ingwer-Variante
5 cl Wodka
2 cl frischer Zitronensaft
1,5 cl Honigsirup
2 cm frischer Ingwer
1 Teelöffel frischer Kurkuma (oder 1/2 TL Kurkumapulver)
3 cl Apfelsaft
Darauf kommt es an
Der Kurkuma färbt nicht nur den Drink goldgelb, sondern hinterlässt auch eine leicht erdige, fast pfeffrige Note, die sich erst im Abgang zeigt. Wichtig: frischen Kurkuma wirklich fein reiben, sonst bleiben Fasern im Drink. Wenn du Pulver nimmst, reicht eine Messerspitze – mehr wird schnell bitter und staubig. Der Honigsirup gleicht die Schärfe aus, ohne den Drink zu süß zu machen. Ich lasse den Shaker gern etwas länger arbeiten, damit die ätherischen Öle aus Ingwer und Kurkuma richtig rauskommen.
Varianten
- Kurkuma-Gin-Tonic — 5 cl London Dry Gin mit 1 TL Kurkumapulver und 2 cm geriebenem Ingwer im Glas bauen, mit Tonic Water auffüllen.
- Golden Mule — 5 cl Wodka, 2 cl Limettensaft, 1 TL Kurkuma, 2 cm Ingwer und Ginger Beer – die würzige Moscow-Mule-Version.
- Kurkuma-Rum-Punch — Mit weißem Rum statt Wodka, dazu Ananassaft statt Apfelsaft für eine tropische Richtung.
Häufige Fragen
Kann ich Ingwerpulver statt frischem Ingwer nehmen?
Geht, aber der Drink verliert viel Frische. Ingwerpulver ist schärfer und eindimensionaler. Wenn überhaupt, dann nur eine Messerspitze und trotzdem etwas frischen Ingwer dazu.
Wie lange hält sich frischer Kurkuma?
Im Kühlschrank zwei bis drei Wochen. Du kannst ihn auch einfrieren und gefroren reiben – das geht sogar leichter als im frischen Zustand.
Welche Spirituose passt am besten?
Wodka ist neutral und lässt die Gewürze vorne stehen. Weißer Rum bringt etwas Süße mit, die gut harmoniert. Gin kann funktionieren, aber nur, wenn er nicht zu wacholderlastig ist – sonst wird es zu viel.
