Der Ginger Devil ist ein unkomplizierter Highball, der Wodka mit der Schärfe von Ginger Beer und der Frische von Limette kombiniert. Anders als beim Moscow Mule verzichtet man hier oft auf Kupferbecher und setzt auf ein schlankes Longdrinkglas. Die Kombination aus klarem Wodka und würzigem Ingwer macht den Drink erfrischend und gleichzeitig pikant — ideal für warme Abende oder als schneller Drink an der Bar.
Und das brauchst du für den Ginger Devil
5 cl Wodka
2 cl Limettensaft
12 cl Ginger Beer
1 Limettenschnitz
Darauf kommt es an
Die Qualität des Ginger Beer entscheidet über den Charakter des Drinks. Manche Marken sind deutlich schärfer und trockener, andere süßer und milder. Ich nehme gern ein Ginger Beer mit ordentlich Biss, dann braucht es auch keinen zusätzlichen Sirup. Wer es weniger scharf mag, kann einen Teil des Ginger Beer durch Sodawasser ersetzen. Den Limettensaft frisch pressen — aus der Flasche schmeckt der Drink flach und eindimensional. Ein Spritzer Angostura Bitters auf dem Schaum gibt dem Ganzen noch eine aromatische Tiefe.
Varianten
- Spicy Ginger Devil — Mit einer Scheibe frischem Ingwer im Glas oder einem Dash Tabasco für extra Schärfe.
- Ginger Devil Mule — Mit 1 cl Zuckersirup und Minze, im Kupferbecher serviert — näher am Moscow Mule.
- Dark Ginger Devil — Mit braunem Rum statt Wodka für mehr Tiefe und Süße.
Häufige Fragen
Kann ich statt Wodka auch Gin verwenden?
Ja, mit London Dry Gin wird der Drink aromatischer und komplexer. Das funktioniert besonders gut, wenn das Ginger Beer nicht zu dominant ist.
Was ist der Unterschied zum Moscow Mule?
Der Moscow Mule wird traditionell im Kupferbecher serviert und enthält oft Minze. Der Ginger Devil ist schlanker aufgebaut, verzichtet auf Kräuter und setzt stärker auf die Schärfe des Ingwers.
Wie viel Limettensaft brauche ich wirklich?
2 cl sind ein guter Richtwert. Wer es saurer mag, kann auf 3 cl erhöhen — dann sollte das Ginger Beer aber nicht zu trocken sein, sonst wird der Drink zu bissig.
