Der Gin Fizz ist ein zeitloser Cocktail, der durch seine Leichtigkeit und Frische besticht. Mit London Dry Gin als Basis, ergänzt durch Zitronensaft und Zuckerrohrsirup, entsteht ein ausgewogenes Aroma, das durch das sprudelnde Sodawasser eine lebendige Textur erhält. Perfekt für warme Tage oder als eleganter Aperitif – einfach, aber mit Finesse zubereitet.
Und das brauchst du für den Gin Fizz – das Rezept
- 5 clLondon Dry Gin
- 2,5 clZitronensaft (frisch gepresst)
- 1,5 clZuckerrohrsirup
- Sodawasser (zum Auffüllen)
- Garnitur: 1 Scheibe Zitrone und 1 Cocktailkirsche
Darauf kommt es an
Der Trick liegt im Timing: Das Sodawasser erst nach dem Schütteln und Abseihen hinzufügen, damit die Kohlensäure nicht verpufft. Verwende frisch gepressten Zitronensaft – Flaschensaft macht den Drink flach und unausgewogen. Der Zuckerrohrsirup sollte nicht zu dickflüssig sein, sonst löst er sich schlecht im Shaker. Ein kleiner Barkeeper-Trick: Den Shaker vor dem Schütteln kurz mit kaltem Wasser ausspülen, damit das Eis nicht zu schnell schmilzt und den Drink verwässert.
Varianten
- Silver Fizz — Wie der Gin Fizz, aber mit einem zusätzlichen Eiweiß, das vor dem Schütteln zu den Zutaten gegeben wird. Das Eiweiß verleiht dem Drink eine cremige Textur und einen schönen Schaumkopf. Besonders wichtig: Das Eiweiß zunächst trocken (ohne Eis) schütteln, bis es schaumig ist, dann Eis hinzufügen und wie gewohnt schütteln.
- Royal Fizz — Hier wird ein ganzes Ei (Eigelb und Eiweiß) verwendet, was dem Cocktail eine reichhaltigere, fast samtige Konsistenz verleiht. Das Ei wird ebenfalls zunächst trocken geschüttelt, bevor Eis und die restlichen Zutaten hinzukommen.
- Sloe Gin Fizz — Ersetze 2 cl des London Dry Gin durch Sloe Gin (Schlehenlikör). Der Sloe Gin bringt eine fruchtige Süße und eine leicht herbe Note mit, die den Gin Fizz in eine neue Richtung lenkt. Achte darauf, den Zuckerrohrsirup leicht zu reduzieren, da der Sloe Gin bereits süß ist.
Häufige Fragen
Kann ich statt Zuckerrohrsirup normalen Zuckersirup verwenden?
Ja, aber Zuckerrohrsirup hat eine leicht karamellige Note, die dem Gin Fizz eine besondere Tiefe verleiht. Falls du normalen Zuckersirup verwendest, achte darauf, dass er nicht zu süß ist – der Drink soll ausgewogen bleiben, nicht zuckerlastig.
Warum schmeckt mein Gin Fizz manchmal wässrig?
Das passiert meist, wenn das Eis im Shaker zu schnell schmilzt oder das Sodawasser zu stark mit dem Gin vermischt wird. Verwende gut gekühltes Eis und schüttle nicht zu lange. Das Sodawasser erst im Glas hinzufügen und nur vorsichtig umrühren, um die Kohlensäure zu erhalten.
Kann ich den Gin Fizz auch ohne Sodawasser zubereiten?
Technisch ja, aber dann ist es kein Fizz mehr – der Name kommt vom sprudelnden Sodawasser. Ohne Kohlensäure wird der Drink eher zu einem Gin Sour, der zwar lecker, aber nicht dasselbe ist.





