Der Espresso Alexander verbindet die Eleganz des klassischen Brandy Alexander mit der Kraft frischen Espressos. Cognac, Crème de Cacao und ein Shot Kaffee verschmelzen zu einem cremigen After-Dinner-Drink, der wacher macht als sein Vorbild. Geschüttelt wird er mit Eis, bis sich an der Oberfläche eine feine Schaumkrone bildet. Wer Tiramisu im Glas mag, liegt hier richtig.
Und das brauchst du für den Espresso Alexander
3 cl Cognac
3 cl Crème de Cacao (braun)
3 cl frischer Espresso
2 cl Sahne
Darauf kommt es an
Der Espresso sollte nicht mehr heiß sein, sonst verwässert das Eis zu schnell und der Drink wird dünn. Ich lasse ihn etwa eine Minute stehen, bevor ich ihn in den Shaker gebe. Wer keine braune Crème de Cacao hat, kann die weiße nehmen — der Geschmack bleibt fast gleich, nur die Farbe wird heller. Beim Shaken zählt Ausdauer: mindestens 15 Sekunden, sonst bleibt die Sahne zu flüssig und der Schaum zu dünn. Das doppelte Abseihen durch ein Barsieb und ein Feinsieb hält Eissplitter draußen und macht die Textur seidiger.
Varianten
- Espresso Alexander mit Brandy — Statt Cognac 3 cl Brandy verwenden — etwas süßer, weniger komplex.
- Espresso Alexander mit Rum — 3 cl brauner Rum statt Cognac — karamellige Note, passt gut zum Kaffee.
- Espresso Alexander mit weißer Crème de Cacao — Weiße statt brauner Crème de Cacao für hellere Farbe, identischer Geschmack.
Häufige Fragen
Kann ich kalten Kaffee statt Espresso nehmen?
Geht, aber Espresso hat mehr Körper und Intensität. Kalter Filterkaffee macht den Drink wässriger und flacher im Geschmack.
Welche Crème de Cacao ist besser — braun oder weiß?
Braune Crème de Cacao hat minimal mehr Vanille- und Karamellnoten, weiße ist klarer im Kakaogeschmack. Für den Espresso Alexander passt braun besser, weil sie die Röstaromen des Kaffees unterstreicht.
Muss es Cognac sein oder geht auch Weinbrand?
Cognac bringt mehr Tiefe und Frucht, deutscher Weinbrand ist süßer und einfacher. Funktioniert beides, Cognac ist die elegantere Wahl.
