Der Dirty Russian ist die Kaffeevariante des White Russian: Wodka, Kaffeelikör und Sahne werden mit einem frischen Espresso kombiniert. Das Ergebnis ist cremiger und intensiver als ein Espresso Martini, aber weniger süß als der klassische White Russian. Der Drink funktioniert am besten mit kaltem Espresso, damit das Eis nicht zu schnell schmilzt und die Textur verwässert.
Und das brauchst du für den Dirty Russian
4 cl Wodka
2 cl Kaffeelikör
3 cl Sahne
3 cl Espresso (kalt)
Darauf kommt es an
Der Espresso muss wirklich kalt sein, sonst schmilzt das Eis zu schnell und der Drink wird wässrig. Manche lassen ihn im Kühlschrank stehen, ich stelle die Tasse einfach fünf Minuten ins Gefrierfach. Beim Schütteln nicht zu zaghaft sein — der Drink braucht eine feste Schaumkrone, die sich nur mit ordentlich Kraft bildet. Wer keinen Kaffeelikör mag, kann auch nur mit Espresso, Wodka und Sahne arbeiten und einen halben Barlöffel Zucker dazugeben.
Varianten
- White Russian — Ohne Espresso, nur mit Kaffeelikör, Wodka und Sahne — der süßere Klassiker.
- Black Russian — Nur Wodka und Kaffeelikör, ohne Sahne und Espresso — kurz, stark, herb.
- Espresso Martini — Wodka, Kaffeelikör und Espresso geschüttelt, ohne Sahne, serviert im Cocktailglas.
Häufige Fragen
Kann ich löslichen Kaffee verwenden?
Geht, aber der Geschmack ist flacher. Wenn, dann starken Instant-Espresso in wenig kaltem Wasser auflösen.
Welche Sahne funktioniert am besten?
Normale Schlagsahne mit mindestens 30 Prozent Fett. Keine H-Milch, die schäumt nicht richtig.
Kann ich den Drink auch bauen statt schütteln?
Ja, aber dann fehlt die Schaumkrone. Alle Zutaten direkt ins Glas geben, umrühren, fertig — funktioniert, ist aber weniger spektakulär.
