Der Cherry Kitch verbindet die Süße von Kirschbrandy mit der frischen Säure von Ananassaft und der samtigen Textur von Eiweiß. Das Kirschwasser gibt ihm eine tiefe, fast bittere Note, die den Drink aus der reinen Fruchtigkeit holt. Perfekt für alle, die es fruchtig, aber nicht zu süß mögen – und die Lust auf ein kleines Experiment mit Eiweiß haben.
Und das brauchst du für den Cherry Kitch
- 2 clKirschbrandy (Kirschlikör)
- 4 clAnanassaft
- 1 clKirschwasser
- 1Eiweiß (frisch, pasteurisiert)
- 1Schaufel fein gestoßenes Eis
- 1gefrorene Maraschinokirsche (zum Garnieren)
Darauf kommt es an
Das Eiweiß muss zuerst ohne Eis geschüttelt werden – das nennt man 'dry shake'. Dadurch entsteht eine stabilere Schaumkrone, die sich später besser mit den anderen Zutaten verbindet. Wer es besonders cremig mag, kann das Eiweiß vor dem Schütteln leicht anschlagen, aber nicht zu stark, sonst wird es zäh. Die gefrorene Maraschinokirsche ist kein Dekogag: Sie kühlt den Drink von oben und gibt beim Trinken einen letzten Kirschimpuls – also nicht zu früh essen.
Varianten
- Cherry Kitch Tropical — Ersetze den Ananassaft durch 3 cl Maracujasaft und 1 cl Limettensaft. Das macht den Drink säurebetonter und weniger süß.
- Cherry Kitch Smoky — Füge 0,5 cl rauchigen Scotch Whisky hinzu. Passt überraschend gut zum Kirschwasser und gibt dem Drink eine herbe Tiefe.
Häufige Fragen
Kann ich das Eiweiß weglassen?
Ja, aber der Drink verliert dann seine cremige Textur. Wer kein Ei verwenden möchte, kann 1 cl Sahne oder 0,5 cl Kokosmilch als Ersatz nehmen – das Ergebnis ist aber weniger elegant.
Warum gefrorene Maraschinokirschen?
Gefrorene Kirschen kühlen den Drink länger und geben beim Trinken einen intensiveren Geschmack ab. Frische Kirschen würden den Drink verwässern und sind zu weich für die Garnitur.
Kann ich Kirschwasser durch etwas anderes ersetzen?
Kirschwasser gibt dem Drink eine bittere, fast medizinische Note – das ist gewollt. Wer es milder mag, kann 0,5 cl Mandelsirup nehmen, aber der Charakter des Drinks ändert sich dann stark.





