Der Chapeau Vert verbindet London Dry Gin mit grünem Chartreuse und frischer Minze zu einem kräuterbetonten Drink. Die Kombination aus Zitronensaft und Zuckersirup sorgt für Balance, während die Minze dem Cocktail eine kühle Frische verleiht. Der Name bedeutet grüner Hut – passend zur Farbe, die der Chartreuse dem Drink gibt. Ein erfrischender Aperitif für alle, die komplexe Kräuternoten schätzen.
Und das brauchst du für den Chapeau Vert
5 cl London Dry Gin
1,5 cl grüner Chartreuse
2 cl Zitronensaft
1,5 cl Zuckersirup
8–10 frische Minzblätter
1 Minzzweig zur Garnitur
Darauf kommt es an
Die Minze wird nur leicht angedrückt, nicht zerstampft – sonst werden die Blätter bitter und trüben den Drink. Ein sanfter Druck mit dem Stößel reicht, um die ätherischen Öle freizusetzen. Das doppelte Abseihen durch ein Feinsieb ist wichtig, damit keine Minzfasern im fertigen Cocktail schwimmen. Der grüne Chartreuse bringt über 130 Kräuter mit – seine Intensität trägt den ganzen Drink, deshalb sollte der Gin nicht zu wuchtig sein. Wer die Kräuternote noch verstärken will, kann die Minze vor dem Schütteln kurz im Shaker mit dem Chartreuse ziehen lassen.
Varianten
- Chapeau Rouge — Mit gelbem Chartreuse statt grünem für eine mildere, honigartige Note.
- Chapeau Blanc — Mit Basilikum statt Minze für eine würzigere Richtung.
Häufige Fragen
Kann ich den grünen Chartreuse ersetzen?
Gelber Chartreuse ist milder und süßer, funktioniert aber gut. Andere Kräuterliköre wie Génépy oder Bénédictine ändern den Charakter deutlich – der grüne Chartreuse hat eine einzigartige Würze, die sich nicht eins zu eins ersetzen lässt.
Welcher Gin passt am besten?
Ein klassischer London Dry Gin mit Wacholder im Vordergrund harmoniert gut mit dem Chartreuse. Zu blumige oder zitruslastige Gins können von den Kräutern überdeckt werden.
Kann ich den Drink auch auf Eis servieren?
Ja, im Tumbler über Eiswürfeln wird er zum längeren Drink. Die Verdünnung mildert die Kräuterintensität etwas ab und macht ihn zugänglicher.
