Der Aperol Spritz ist der sommerliche Aperitif schlechthin — leuchtend orange, prickelnd leicht und mit einer angenehmen Bitterkeit. Die Kombination aus Aperol, Prosecco und Soda macht ihn zum perfekten Begleiter für laue Abende. Wichtig ist das richtige Verhältnis: Der Drink soll erfrischend bleiben, nicht zu süß werden und genug Kohlensäure behalten.
Und das brauchst du für den Aperol Spritz mit Prosecco
6 cl Aperol
9 cl Prosecco
3 cl Soda
1 Orangenscheibe
Darauf kommt es an
Das klassische Verhältnis ist 3:2:1 — drei Teile Prosecco, zwei Teile Aperol, ein Teil Soda. Viele machen den Fehler, zu wenig Soda zu verwenden oder sie ganz wegzulassen. Dann wird der Drink zu süß und verliert seine Leichtigkeit. Das Soda kommt immer zum Schluss, damit die Kohlensäure erhalten bleibt. Beim Umrühren nur einmal kurz durchziehen, nicht zu lange rühren — sonst entweicht zu viel Kohlensäure. Die Orangenscheibe sollte frisch geschnitten sein, nicht aus der Dose. Manche drücken sie leicht an, bevor sie ins Glas kommt, damit etwas ätherisches Öl austritt.
Varianten
- Campari Spritz — Aperol durch Campari ersetzen — deutlich bitterer und kräftiger im Geschmack
- Hugo — Statt Aperol Holunderblütensirup verwenden, mit Prosecco, Soda und Minze
- Lillet Spritz — Aperol durch Lillet Blanc ersetzen, mit Erdbeeren garnieren
Häufige Fragen
Kann ich statt Prosecco auch Sekt nehmen?
Ja, das funktioniert. Prosecco ist traditionell und hat einen etwas weicheren, fruchtigen Charakter. Sekt ist oft trockener und hat eine feinere Perlage. Beides schmeckt, aber mit Prosecco wird der Spritz etwas runder.
Warum wird mein Aperol Spritz zu süß?
Meist liegt es am fehlenden oder zu wenig Soda. Das Soda gleicht die Süße von Aperol und Prosecco aus und sorgt für Frische. Achte auf das 3:2:1-Verhältnis und verwende genug Eis — zu wenig Eis lässt den Drink schnell verwässern und flach schmecken.
Welches Glas ist das richtige?
Traditionell ein großes Weinglas oder ein Burgunderglas. Es sollte genug Volumen haben, damit alle Zutaten plus Eis gut reinpassen. Manche verwenden auch einen Tumbler, aber das große Glas sieht eleganter aus und lässt dem Drink mehr Raum.
