Ambrosia ist kein Mythos, sondern ein Drink, der zwei edle Obstbrände harmonisch verbindet. Der Brandy bringt Wärme und Tiefe, der Apfelbrand frische Säure und eine leichte Süße. Ein Hauch Himbeersirup rundet das Aroma ab, während der Champagner für Spritzigkeit sorgt. Das Ergebnis ist ein Cocktail, der weder zu schwer noch zu leicht ist – perfekt für Momente, in denen man etwas Besonderes trinken möchte, ohne auf Komplexität zu verzichten.
Und das brauchst du für den Ambrosia
3 cl Brandy
3 cl Apfelbrand
½ TL Himbeersirup
Eiswürfel
6–8 cl gekühlter Champagner
1 frische Himbeere (zum Dekorieren)
Darauf kommt es an
Der Trick liegt im Timing: Der Champagner wird erst *nach* dem Abseihen hinzugefügt, damit er nicht zu viel Kohlensäure verliert. Verwende einen hochwertigen Apfelbrand mit deutlicher Säure – ein zu süßer oder neutraler Brand macht den Drink flach. Falls der Himbeersirup zu dickflüssig ist, kannst du ihn vor dem Shaken mit 1 cl Wasser verdünnen, damit er sich besser verteilt. Serviere den Drink in einem *trockenen* Glas: Feuchtigkeit vom Kühlen mit Eis würde den Champagner verwässern.
Varianten
- Ambrosia Royal — Ersetze den Champagner durch Crémant oder einen anderen trockenen Schaumwein und füge 1 cl Holunderblütensirup hinzu. Das Ergebnis ist blumiger und weniger herb.
- Herbst-Ambrosia — Tausche den Himbeersirup gegen ½ TL Birnendicksaft und dekoriere mit einer dünnen Scheibe getrockneter Birne. Passt perfekt zur kalten Jahreszeit.
Häufige Fragen
Kann ich statt Champagner Prosecco verwenden?
Ja, aber wähle eine trockene Variante (Brut oder Extra Brut). Prosecco ist fruchtiger und weniger mineralisch als Champagner, was den Geschmack des Drinks verändert – nicht schlechter, aber anders.
Muss der Apfelbrand aus Äpfeln sein?
Nein, es funktioniert auch mit Birnenbrand (z. B. Williamsbirne). Der Drink wird dann etwas weicher und blumiger. Wichtig ist, dass der Brand eine klare Fruchtnote hat.
Warum wird das Glas vorgekühlt?
Ein kaltes Glas verhindert, dass der Champagner zu schnell seine Kohlensäure verliert. Zudem bleibt der Drink länger auf Trinktemperatur, ohne zu verwässern.


