Der Porto Flip ist ein vergessener Klassiker aus der Familie der Flips, die durch das Aufschlagen von Ei und Spirituose ihre cremige Textur erhalten. Hier trifft der süßliche, fruchtige Portwein auf die Wärme von Brandy, während das Ei für eine seidige Konsistenz sorgt. Ein Drink für Genießer, der mehr an ein Dessert erinnert als an einen Cocktail – perfekt nach dem Essen oder als spätabendliche Belohnung. Kein Schütteln, kein Rühren: Hier wird aufgeschlagen, bis die Masse luftig wird.
Und das brauchst du für den Porto Flip
4,5 cl Ruby Portwein
3 cl Brandy
1 ganzes Ei (ca. 50 g)
1 Stück Zitronenschale (zum Garnieren)
Darauf kommt es an
Der Trick liegt im Aufschlagen: Nicht zu kurz, sonst bleibt der Drink flüssig, nicht zu lange, sonst wird er zu fest. Ein Milchaufschäumer ist ideal, weil er die Masse gleichmäßig aufschäumt, ohne sie zu überhitzen. Wer keinen hat, nimmt einen kleinen Schneebesen und schlägt von Hand – das dauert etwas länger, aber das Ergebnis ist genauso cremig. Wichtig: Das Glas vorher kühlen, damit der Flip nicht zu schnell warm wird. Und keine Sorge, wenn die Textur nicht perfekt homogen ist: Ein paar kleine Ei-Klümpchen geben dem Drink Charakter.
Varianten
- Sherry Flip — Ersetze den Portwein durch 4,5 cl trockenen Oloroso Sherry und reduziere den Brandy auf 2 cl. Das Ergebnis ist weniger süß, aber komplexer mit nussigen Noten.
- Porto Flip mit Muskatnuss — Streue eine Prise frisch geriebene Muskatnuss über den fertigen Drink, um die Süße des Portweins zu unterstreichen und eine leichte Würze hinzuzufügen.
Häufige Fragen
Kann ich den Porto Flip auch ohne Ei zubereiten?
Nein. Das Ei ist essenziell für die cremige Textur und den typischen Flip-Charakter. Ohne Ei wird der Drink einfach ein Portwein-Brandy-Gemisch – interessant, aber kein Flip mehr.
Warum wird der Flip nicht mit Eis zubereitet?
Eis würde die Masse verdünnen und die cremige Konsistenz zerstören. Der Flip wird kalt serviert, weil das Glas vorgekühlt wird, nicht weil Eis verwendet wird.
Kann ich statt Ruby Portwein auch Tawny Portwein nehmen?
Ja, aber der Geschmack ändert sich. Tawny Portwein ist trockener und hat nussige Noten, während Ruby fruchtiger und süßer ist. Der Drink wird dann weniger süß und komplexer.



