Der French 75 ist ein Klassiker, der mit Gin, Zitrone und Champagner für Festlichkeit sorgt. Diese Silvester-Variante verstärkt die Frische durch eine Prise Rosmarin und einen Hauch von Honig – nicht zu süß, aber mit genug Tiefe, um den Countdown zu begleiten. Der Drink ist leicht, aber nicht harmlos: Die Kombination aus Gin und Champagner gibt ihm einen Kick, der auch nach Mitternacht noch wirkt. Ideal für alle, die etwas Besonderes wollen, ohne auf Komplexität zu verzichten.
Und das brauchst du für den Silvester French 75
4 cl London Dry Gin
2 cl frisch gepresster Zitronensaft
1,5 cl Honigsirup (1:1 Honig/Wasser)
1 Rosmarinzweig (für Aroma und Garnitur)
6 cl Champagner (trocken, gut gekühlt)
1 Spritzer Zitronenschale (für das Finish)
Darauf kommt es an
Der Rosmarin ist kein Dekogag, sondern ein funktioneller Bestandteil: Reibe ihn vor dem Schütteln zwischen den Handflächen, um die Öle freizusetzen – das gibt dem Gin eine frische, fast harzige Note, die perfekt mit der Säure der Zitrone harmoniert. Wichtig: Nicht zu lange schütteln, sonst wird der Rosmarin bitter. Der Champagner wird erst nach dem Abseihen zugegeben, damit die Kohlensäure nicht verfliegt. Verwende einen trockenen Champagner (Brut oder Extra Brut), um die Süße des Honigs auszubalancieren. Wer es noch eleganter mag, kann die Flöte vor dem Einschenken mit einem Zucker- oder Salzrand versehen – das unterstreicht die Aromen und sieht festlich aus.
Varianten
- French 75 mit Grapefruit — Ersetze den Zitronensaft durch 1,5 cl Grapefruitsaft und reduziere den Honigsirup auf 1 cl. Die Bitterkeit der Grapefruit passt gut zu einem etwas herberen Gin und macht den Drink noch trockener – ideal für alle, die es weniger süß mögen.
- French 75 mit Lavendel — Füge 2 cl Lavendelsirup (1:1 Zucker/Wasser mit 1 TL getrocknetem Lavendel) hinzu und lasse den Rosmarin weg. Der Sirup sollte vor dem Schütteln durch ein feines Sieb abgeseiht werden, um Blütenreste zu entfernen. Passt besonders gut zu floralen Gins.
Häufige Fragen
Kann ich statt Champagner Sekt nehmen?
Ja, aber achte auf Qualität: Ein trockener Sekt (Brut) mit feiner Perlage funktioniert besser als billige Varianten, die oft zu süß oder zu säuerlich sind. Der Unterschied liegt in der Komplexität – Champagner hat mehr Tiefe, aber ein guter Sekt kann eine gute Alternative sein.
Warum wird der Champagner erst zum Schluss zugegeben?
Die Kohlensäure des Champagners ist empfindlich: Würde man ihn mit schütteln, würde er seine Spritzigkeit verlieren. Durch das vorsichtige Einschenken nach dem Abseihen bleibt die Perlage erhalten und der Drink wirkt frischer.
Kann ich den Rosmarin weglassen?
Ja, aber der Drink verliert dann eine wichtige Aromakomponente. Falls kein Rosmarin da ist, kannst du stattdessen einen Spritzer Rosmarinöl (1 Tropfen) oder eine Prise getrockneten Rosmarin verwenden – aber sparsam dosieren, sonst wird es seifig.
