Der Yellow Star Fizz gehört zur Familie der Fizz-Cocktails und verbindet London Dry Gin mit frischem Zitronensaft, Zuckersirup und Eiweiß. Das Eiweiß sorgt für eine cremige Schaumkrone, die dem Drink seine charakteristische Optik verleiht. Der Name spielt auf die sternförmige Schaumbläschen an, die beim Aufgießen mit Sodawasser entstehen. Ein erfrischender Longdrink, der vor allem an warmen Tagen überzeugt.
Und das brauchst du für den Yellow Star Fizz
5 cl London Dry Gin
3 cl Zitronensaft
2 cl Zuckersirup
1 Eiweiß
Sodawasser zum Auffüllen
Darauf kommt es an
Der doppelte Shake-Vorgang ist entscheidend: Erst ohne Eis schäumen, damit sich das Eiweiß richtig emulgiert, dann mit Eis kühlen. Wer das Eis gleich dazugibt, bekommt nur dünnen Schaum. Beim Auffüllen mit Sodawasser die Flasche nicht direkt auf den Schaum richten, sondern seitlich am Glas entlang gießen. So bleibt die Schaumkrone intakt und setzt sich als helle Haube ab. Frisches Eiweiß macht den Unterschied – aus der Flasche funktioniert es, aber die Textur ist flacher.
Varianten
- Silver Fizz — Die klassische Variante mit Eiweiß, aber ohne Sodawasser, direkt im gekühlten Glas serviert.
- Golden Fizz — Mit Eigelb statt Eiweiß für eine reichhaltigere, sämigere Textur.
- Royal Fizz — Mit ganzem Ei – cremiger und voller im Geschmack.
Häufige Fragen
Kann ich das Eiweiß weglassen?
Ja, aber dann ist es ein einfacher Gin Fizz ohne die typische Schaumkrone. Die Textur wird deutlich leichter und weniger cremig.
Wie lange hält sich der Schaum?
Bei richtigem Dry Shake bleibt der Schaum 5 bis 10 Minuten stabil. Wenn er schnell zusammenfällt, wurde entweder zu kurz geschüttelt oder das Eis kam zu früh dazu.
Welcher Gin passt am besten?
Ein klassischer London Dry Gin mit klarer Wacholder-Note funktioniert am besten. Zu blumige oder stark aromatisierte Gins können mit dem Eiweiß merkwürdig wirken.
