Der Wassermelonen-Gin-Fizz kombiniert die Frische von London Dry Gin mit dem süßen Saft reifer Wassermelone und verwandelt den klassischen Fizz in einen sommerlichen Longdrink. Die Kohlensäure hebt die fruchtigen Noten, während Zitronensaft für die nötige Säure sorgt. Anders als bei vielen Frucht-Fizzes wird hier die Wassermelone frisch ausgepresst oder püriert – das macht den Unterschied zu fertigen Sirupen. Ein Drink, der an heißen Tagen im Glas verschwindet, bevor das Eis schmilzt.
Und das brauchst du für den Wassermelonen-Gin-Fizz
5 cl London Dry Gin
8 cl frischer Wassermelonensaft
2 cl Zitronensaft
1,5 cl Zuckersirup
Sodawasser zum Auffüllen
Wassermelonenstück zur Garnitur
Darauf kommt es an
Der Wassermelonensaft muss frisch sein – entweder die Melone in Stücke schneiden und durch ein Sieb pressen oder kurz im Mixer pürieren und dann passieren. Fertige Säfte sind oft zu süß und verwässern den Gin. Die Wassermelone sollte reif, aber nicht überreif sein, sonst wird der Drink matschig statt frisch. Beim Schütteln nicht zu lange, sonst schäumt der Saft zu stark und das Sodawasser perlt später nicht richtig. Wer es weniger süß mag, lässt den Zuckersirup weg – reife Wassermelone bringt genug Zucker mit.
Varianten
- Wassermelonen-Basil-Fizz — 3–4 Basilikumblätter im Shaker mit den anderen Zutaten schütteln – die grüne Note passt perfekt zur Melone.
- Spicy Watermelon Fizz — Eine dünne Scheibe Jalapeño im Shaker mitschütteln für eine scharfe Note, die die Süße der Wassermelone ausbalanciert.
- Wassermelonen-Elderflower-Fizz — 1 cl Holunderblütensirup statt Zuckersirup verwenden – gibt dem Drink eine florale Komponente.
Häufige Fragen
Kann ich gefrorene Wassermelone verwenden?
Ja, gefrorene Wassermelonenstücke funktionieren gut – einfach antauen lassen und dann pressen oder pürieren. Der Geschmack ist etwas weniger intensiv als bei frischer Melone, aber für einen Fizz reicht es allemal.
Welcher Gin passt am besten?
Ein klassischer London Dry Gin mit Wacholdernote ist ideal – die Botanicals sollten nicht zu dominant sein, sonst erschlagen sie die Wassermelone. Gin mit starken Zitrusnoten funktioniert ebenfalls gut.
Wie viel Sodawasser brauche ich?
Etwa 4–6 cl, je nachdem wie stark der Drink sein soll. Wichtig ist, dass die Kohlensäure noch spürbar ist – zu viel Sodawasser verwässert den Geschmack.
