Der Sake Martini ersetzt den trockenen Wermut durch Sake und verbindet damit Wodka mit japanischem Reiswein. Das Ergebnis ist ein klarer, milder Drink mit feiner Süße und einer seidigen Textur, die vom Sake kommt. Die Variante entstand in den 1990er-Jahren, als japanische Einflüsse in westlichen Bars populär wurden. Der Saketini ist deutlich weicher als ein klassischer Martini und spricht vor allem Gäste an, die den Wermut als zu herb empfinden.
Und das brauchst du für den Sake Martini (Saketini)
6 cl Wodka
2 cl Sake
1 Stück Gurke oder Zitronenzeste zur Garnitur
Darauf kommt es an
Sake hat eine andere Viskosität als Wermut und macht den Drink spürbar weicher. Wichtig ist, dass der Sake kalt ist, bevor du ihn ins Rührglas gibst — sonst verwässert der Drink zu schnell. Viele Barkeeper verwenden einen trockenen Junmai-Sake, weil der weniger Restsüße mitbringt als Honjozo- oder Ginjo-Typen. Die Gurke als Garnitur ist typisch für diese Variante und bringt eine frische, fast salzige Note, die gut zur Umami-Seite des Sake passt. Wer es klassischer mag, nimmt Zitronenzeste.
Varianten
- Gin Saketini — Mit London Dry Gin statt Wodka — bringt Wacholder und mehr Bitterkeit ins Spiel.
- Dirty Saketini — Mit 1 cl Olivenlake für eine salzige, würzige Note.
- Wasabi Saketini — Mit einer kleinen Menge frisch geriebenem Wasabi im Rührglas — scharf und ungewöhnlich.
Häufige Fragen
Welchen Sake soll ich verwenden?
Ein trockener Junmai-Sake funktioniert am besten. Er hat wenig Restsüße und eine klare, reisige Note, die sich gut mit Wodka verbindet. Vermeide zu aromatische oder süße Sorten, die den Drink unausgewogen machen.
Kann ich den Drink auch mit Gin machen?
Ja, das ist die Gin-Variante des Saketini. Der Wacholder vom Gin bringt mehr Kräuternoten, der Drink wird dadurch etwas komplexer und weniger mild.
Warum Gurke statt Olive?
Gurke passt besser zur feinen, leicht süßen Seite des Sake. Oliven bringen zu viel Salzigkeit und überdecken die Nuancen. Wer es trotzdem salzig mag, kann eine Dirty-Variante mit Olivenlake machen.
