Der Sour Apple Martini ist kein Martini im klassischen Sinn, sondern ein geschüttelter Wodka-Sour mit grünem Apfellikör. In den frühen 2000ern wurde er in Bars weltweit populär – vor allem wegen seiner leuchtend grünen Farbe und der Balance zwischen süßem Apfel und frischer Säure. Der Drink ist unkompliziert, schmeckt nach Granny-Smith-Äpfeln und wird meist in einer gekühlten Cocktailschale serviert. Wer es weniger süß mag, reduziert den Likör und erhöht den Zitronensaft.
Und das brauchst du für den Sour Apple Martini
4 cl Wodka
2 cl grüner Apfellikör
2 cl Zitronensaft
Darauf kommt es an
Der grüne Apfellikör ist die zentrale Zutat – er bringt sowohl Süße als auch das typische Apfelaroma. Viele Rezepte verwenden zu viel davon, dann schmeckt der Drink wie flüssiger Kaugummi. Das Verhältnis 4:2:2 hält die Balance: Der Wodka trägt den Körper, die Zitrone sorgt für Frische, der Likör für Frucht. Wichtig ist kräftiges Schütteln – nur so wird der Drink kalt und leicht schaumig. Manche Barkeeper geben eine dünne Apfelscheibe als Garnitur dazu, das ist Geschmackssache. Die Cocktailschale sollte eiskalt sein, sonst erwärmt sich der Drink zu schnell.
Varianten
- Sour Apple Martini mit Eiweiß — 1 Eiweiß vor dem Shaken zugeben, erst ohne Eis trocken schütteln, dann mit Eis – ergibt eine feine Schaumkrone.
- Sour Apple Martini mit Soda — Nach dem Abseihen mit 2 cl Sodawasser auffüllen – macht den Drink leichter und spritziger.
Häufige Fragen
Welchen Wodka nimmt man für den Sour Apple Martini?
Ein neutraler Wodka reicht völlig – er muss nicht teuer sein, sollte aber sauber schmecken. Der Apfellikör dominiert ohnehin das Aroma.
Kann man statt Zitronensaft Limettensaft nehmen?
Ja, Limette funktioniert auch, schmeckt aber etwas runder und weniger scharf. Zitrone passt besser zum grünen Apfel.
Warum heißt der Drink Martini, wenn kein Wermut drin ist?
Der Name kommt von der Servierform in der Cocktailschale – in den 1990ern und 2000ern nannte man viele geschüttelte Drinks in diesem Glas Martini, egal was drin war.
