Der Hawaii Follies gehört zur Familie der Tiki-Cocktails und kombiniert weißen Rum mit der intensiven Süße von Passionsfrucht und der Frische von Limette. Der Drink ist weniger bekannt als Mai Tai oder Zombie, spielt aber in derselben Liga: fruchtig, stark und perfekt für warme Abende. Der Name verspricht hawaiianische Leichtigkeit, die Rezeptur liefert einen ausgewogenen Mix aus Süße, Säure und Rum-Kraft.
Und das brauchst du für den Hawaii Follies
5 cl weißer Rum
3 cl Passionsfruchtsaft
2 cl Limettensaft
1,5 cl Zuckersirup
1 cl Grenadine
Darauf kommt es an
Der Passionsfruchtsaft sollte möglichst naturtrüb und nicht zu stark gesüßt sein, sonst kippt der Drink ins Sirupartige. Ich nehme am liebsten Saft mit Fruchtfleisch, das gibt dem Hawaii Follies mehr Textur und eine leicht exotische Note im Glas. Die Grenadine sorgt für die typische Tiki-Farbe und eine dezente Beerennote, die sich gut mit der Passionsfrucht verträgt. Wer es weniger süß mag, reduziert den Zuckersirup auf 1 cl und lässt die Frucht für sich sprechen. Crushed Ice ist hier Pflicht, es verdünnt den Drink langsam und hält ihn länger kalt.
Varianten
- Hawaii Follies mit braunem Rum — Brauner Rum statt weißem Rum verleiht dem Drink mehr Tiefe und Karamellnoten, die gut zur Passionsfrucht passen.
- Hawaii Follies mit Maracujapüree — Statt Saft 2 cl Maracujapüree verwenden, dann wird der Drink dickflüssiger und intensiver im Geschmack.
Häufige Fragen
Kann ich statt Passionsfruchtsaft auch Maracujasaft nehmen?
Ja, Passionsfrucht und Maracuja sind botanisch dasselbe. Achte darauf, dass der Saft nicht zu stark verdünnt oder gesüßt ist.
Welcher Rum passt am besten zum Hawaii Follies?
Ein leichter weißer Rum aus der Karibik funktioniert am besten, weil er die Frucht nicht überdeckt. Brauner Rum geht auch, macht den Drink aber würziger.
Kann ich den Drink auch ohne Grenadine machen?
Ja, dann fehlt nur die rote Farbe und eine leichte Beerennote. Der Drink schmeckt trotzdem, wird aber etwas schlanker.
