Der Coconut Daiquiri erweitert die klassische Daiquiri-Formel um Kokosnusscreme und verwandelt den schlanken kubanischen Sour in einen cremigen Tropical Drink. Anders als beim Piña Colada bleibt der weiße Rum die Hauptstimme, die Kokosnuss legt sich nur als samtige Schicht darunter. Das Ergebnis ist weniger süß als erwartet, weil die Limette scharf genug bleibt, um die Cremigkeit zu durchschneiden. Am besten funktioniert die Balance, wenn man die Kokosnusscreme vor dem Abmessen gut durchrührt.
Und das brauchst du für den Coconut Daiquiri
5 cl weißer Rum
2 cl Limettensaft
1,5 cl Zuckersirup
2 cl Kokosnusscreme
Darauf kommt es an
Kokosnusscreme ist nicht dasselbe wie Kokosmilch. Die Creme ist deutlich dicker, fetter und süßer. Sie setzt sich in der Dose ab, deshalb vor dem Abmessen immer gut umrühren oder die Dose kurz im Wasserbad erwärmen. Beim Schütteln muss man länger ran als beim klassischen Daiquiri, weil die Creme erst richtig aufgeschlagen werden muss. Wenn der Drink im Glas nach ein paar Minuten eine leichte Schaumkrone zeigt, war die Schüttelzeit richtig. Wer es weniger cremig mag, reduziert die Kokosnusscreme auf 1,5 cl und hebt dafür den Limettensaft leicht an.
Varianten
- Frozen Coconut Daiquiri — Alle Zutaten mit einer Handvoll Crushed Ice im Blender mixen, bis die Konsistenz gleichmäßig cremig ist. In einem gekühlten Cocktailglas servieren.
- Coconut Daiquiri mit Ananas — 1 cl Ananassaft hinzufügen und die Kokosnusscreme auf 1,5 cl reduzieren. Bringt mehr Frucht in den Drink, ohne ihn zu süß zu machen.
Häufige Fragen
Welchen Rum nimmt man für einen Coconut Daiquiri?
Ein leichter weißer Rum aus Kuba oder Puerto Rico funktioniert am besten. Er soll sauber und nicht zu aromatisch sein, damit die Kokos-Limetten-Balance nicht kippt. Jamaikanischer Rum mit viel Ester würde gegen die Kokosnusscreme kämpfen.
Kann man Kokossirup statt Kokosnusscreme verwenden?
Ja, dann aber den Zuckersirup weglassen oder stark reduzieren, weil Kokossirup bereits gesüßt ist. Die Textur wird dünner, der Drink weniger cremig. Für die klassische Variante ist Kokosnusscreme die bessere Wahl.
Warum wird der Drink manchmal wässrig?
Entweder wurde zu lange geschüttelt oder das Eis im Shaker war zu klein. Die Kokosnusscreme braucht zwar Kraft, aber nach 15 Sekunden kräftigem Schütteln sollte Schluss sein. Größere Eiswürfel schmelzen langsamer und verwässern weniger.
