Der Winter Herbal Punch vereint die Wärme von Gewürzen mit der Frische winterlicher Kräuter. Basis ist ein kräftiger London Dry Gin, der mit Kräutertee, Zitrusfrüchten und Gewürzen zu einem aromatischen Heißgetränk wird. Anders als klassische Punsche setzt dieser auf die Balance zwischen würziger Schärfe und herber Kräuternote. Perfekt für kalte Abende, wenn man mehr will als süßen Glühwein.
Und das brauchst du für den Winter Herbal Punch
5 cl London Dry Gin
10 cl heißer Kräutertee (Salbei, Thymian oder Rosmarin)
2 cl frischer Zitronensaft
1,5 cl Honigsirup
2 Nelken
1 Sternanis
1 Zimtstange
1 Scheibe Ingwer
Orangenzeste
Darauf kommt es an
Der Kräutertee darf nicht zu lange ziehen, sonst wird der Punch bitter statt würzig. Drei Minuten reichen. Salbei gibt erdige Tiefe, Thymian bringt Schärfe, Rosmarin wird schnell dominant — ich nehme meist eine Mischung aus Salbei und Thymian. Den Gin erst nach den Gewürzen zugeben, damit die ätherischen Öle sich nicht zu früh verflüchtigen. Honigsirup statt Zucker, weil er die Kräuternoten runder macht und sich in heißen Getränken besser löst. Wer keinen hat, nimmt flüssigen Honig, muss aber länger rühren.
Varianten
- Rum Herbal Punch — Mit 5 cl braunem Rum statt Gin für mehr Süße und Karamellnoten
- Cold Herbal Punch — Kräutertee kalt aufgießen, über Eis bauen, mit Tonic Water verlängern
Häufige Fragen
Welcher Gin passt am besten?
Ein klassischer London Dry Gin mit Wacholder und Koriander. Zu blumige oder Gurken-lastige Gins gehen in den Gewürzen unter. Der Gin soll die Kräuter stützen, nicht übertönen.
Kann man den Punch vorbereiten?
Tee, Gewürze und Sirup lassen sich mischen und warmhalten. Den Gin und Zitronensaft erst kurz vor dem Servieren zugeben, sonst verliert der Drink an Frische.
Welche Kräuter funktionieren noch?
Minze wird zu dominant, Kamille zu blumig. Gut funktionieren Zitronenverbene, Melisse oder eine Prise getrockneter Lavendel. Aber sparsam dosieren.
