Der White Cloud Fizz gehört zur Familie der Fizzes und kombiniert London Dry Gin mit Zitronensaft, Zucker und Eiweiß. Das Eiweiß sorgt für die namensgebende wolkige Schaumkrone, die sich beim Aufgießen mit Sodawasser bildet. Anders als beim klassischen Gin Fizz wird hier kräftig geschüttelt, um das Eiweiß richtig aufzuschlagen. Das Ergebnis ist ein erfrischender Longdrink mit seidiger Textur, der besonders an warmen Tagen überzeugt.
Und das brauchst du für den White Cloud Fizz
5 cl London Dry Gin
2,5 cl Zitronensaft
1,5 cl Zuckersirup
1 Eiweiß
Sodawasser zum Auffüllen
Darauf kommt es an
Der doppelte Shake-Prozess ist entscheidend: Erst ohne Eis schäumen, dann mit Eis kühlen. Beim Aufgießen mit Sodawasser nicht umrühren, sondern das Wasser am Glasrand herunterlaufen lassen. So steigt der Schaum gleichmäßig auf und bildet die charakteristische weiße Wolke. Wer zu schnell gießt oder rührt, zerstört die Textur. Das Eiweiß muss frisch sein, sonst wird der Schaum dünn und instabil.
Varianten
- Silver Fizz — Ohne Sodawasser, direkt auf Eis serviert — kompakter und intensiver.
- Royal Fizz — Mit ganzem Ei statt nur Eiweiß — vollmundiger und reichhaltiger.
- Ramos Gin Fizz — Mit Sahne, Orangenblütenwasser und längerer Shake-Zeit — der Klassiker aus New Orleans.
Häufige Fragen
Kann ich pasteurisiertes Eiweiß verwenden?
Ja, aus der Flasche funktioniert es, aber frisches Eiweiß schäumt stabiler und gibt mehr Volumen. Die Textur wird mit frischem Ei deutlich besser.
Warum wird zweimal geschüttelt?
Der erste Shake ohne Eis (Dry Shake) emulgiert das Eiweiß optimal. Der zweite Shake mit Eis kühlt den Drink, ohne den Schaum zu zerstören. Wer direkt mit Eis schüttelt, bekommt weniger Schaum.
Welcher Gin passt am besten?
Ein klassischer London Dry Gin mit klarer Wacholder-Note. Zu florale oder würzige Gins gehen in der cremigen Textur unter. Der Gin sollte sich gegen Zitrus und Eiweiß behaupten können.
