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Tossing/Throwing – Was ist das?

Tossing oder Throwing ist eine klassische Mischtechnik, bei der du den Drink zwischen zwei Gefäßen hin und her gießt. Dabei wird der Cocktail durch den Luftkontakt sanft belüftet und gekühlt, ohne ihn zu verwässern wie beim Shaken. Die Technik sieht spektakulär aus, hat aber vor allem einen praktischen Nutzen: Sie verleiht dem Drink eine seidige Textur und mischt die Zutaten gleichmäßig.

Tossing oder Throwing ist eine klassische Mischtechnik, bei der du den Drink zwischen zwei Gefäßen hin und her gießt. Dabei wird der Cocktail durch den Luftkontakt sanft belüftet und gekühlt, ohne ihn zu verwässern wie beim Shaken. Die Technik sieht spektakulär aus, hat aber vor allem einen praktischen Nutzen: Sie verleiht dem Drink eine seidige Textur und mischt die Zutaten gleichmäßig.

Schritt für Schritt: So funktioniert Tossing

  1. Fülle alle Zutaten in einen Shaker-Tin oder ein Mixglas und gib Eis hinzu.
  2. Nimm ein zweites, gleichgroßes Gefäß in die andere Hand und halte beide Gefäße in Brusthöhe.
  3. Gieße den Inhalt in einem gleichmäßigen Strahl von einem Gefäß ins andere, indem du die Arme auseinanderziehst.
  4. Wiederhole den Vorgang 3 bis 5 Mal, bis der Drink gut gemischt und leicht schaumig ist.
  5. Strain den Cocktail durch ein Barsieb in das Gästeglas.

Wann setzt du Tossing ein?

Die Technik eignet sich besonders für Drinks mit Saft, Sirup oder Sahne, die eine luftige Textur vertragen – klassisch beim Ramos Gin Fizz oder bei Bloody Marys. Auch Drinks mit Ei profitieren vom Tossing, weil das Eiweiß sanft emulgiert wird. Im Gegensatz zum Shaken wird der Drink weniger stark gekühlt und verdünnt, aber dafür bekommt er eine samtige Konsistenz. Manche Barkeeper nutzen Throwing auch für spirituosenlastige Drinks als Alternative zum Rühren, wenn sie etwas mehr Textur wollen.

Häufige Fehler beim Throwing

Der häufigste Fehler ist, die Gefäße zu weit auseinanderzuhalten, bevor du die Technik beherrschst – das endet garantiert mit Sauerei. Starte mit 20 bis 30 Zentimetern Abstand und steigere die Distanz erst mit Übung. Viele gießen außerdem zu zaghaft: Ein dünner Strahl spritzt leichter, ein gleichmäßiger, mittlerer Strahl gibt dir Kontrolle. Vermeide es auch, zu oft hin und her zu gießen – das verwässert den Drink unnötig durch schmelzendes Eis.

Profi-Tipp für die Bar

Übe die Technik zuerst mit Wasser über einem Spülbecken oder einer großen Schüssel. Sobald du ein Gefühl für den Strahl hast, kannst du die Distanz zwischen den Gefäßen vergrößern – manche Barkeeper schaffen über einen Meter. Achte darauf, dass beide Gefäße etwa gleich groß sind, damit das Fassungsvermögen passt. Zwei Boston-Shaker-Tins sind ideal. Wenn du die Technik vor Gästen zeigst, mach es kontrolliert: Showmanship ist gut, aber nur wenn der Drink auch im Glas landet.

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Tossing und Throwing?

Die Begriffe werden oft synonym verwendet. Manche Barkeeper unterscheiden, dass Tossing über kürzere Distanz passiert und Throwing die spektakuläre Variante mit großem Abstand zwischen den Gefäßen ist. Praktisch ist beides dieselbe Technik.

Für welche Cocktails eignet sich Tossing am besten?

Klassisch für Drinks mit Saft, Sirup, Sahne oder Ei – etwa Ramos Gin Fizz, Bloody Mary oder Pisco Sour. Auch für Drinks, die eine seidige Textur brauchen, aber nicht zu stark verwässert werden sollen.

Kann ich mit Tossing auch rein spirituosenlastige Drinks mischen?

Ja, manche Barkeeper nutzen Throwing als Alternative zum Rühren, wenn sie etwas mehr Aeration und Textur wollen. Das funktioniert gut bei Drinks wie einem Martini oder Manhattan, ist aber Geschmackssache.

Wie verhindere ich, dass beim Throwing alles daneben geht?

Starte mit geringem Abstand zwischen den Gefäßen und übe mit Wasser. Gieße in einem gleichmäßigen, mittleren Strahl – nicht zu dünn und nicht zu dick. Mit der Zeit bekommst du ein Gefühl für die richtige Geschwindigkeit und Distanz.

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