Cocktail Rezept

Tiramisu Martini Rezept

Basisspirituose
Cocktail-Klassiker
Methode
geschüttelt
Glas
Cocktailschale
Eis
ohne
Zubereitungszeit
3 Minuten
Portionen
1
süß
4/5
sauer
0/5
herb
1/5
trocken
0/5
fruchtig
0/5
erfrischend
1/5
cremig
5/5
würzig
0/5
kräuterig
0/5
rauchig
0/5
stark
2/5
mild
4/5

Der Tiramisu Martini übersetzt das italienische Dessert in Trinkform. Wodka bildet die neutrale Basis, Kaffeelikör bringt die Röstaromen, Amaretto die Mandelnote und Sahne die cremige Textur. Das Ergebnis ist ein süßer, milder Drink, der nach dem Essen funktioniert oder als flüssiges Dessert. Der Name folgt der Martini-Mode der 2000er, hat mit dem klassischen Martini aber nichts zu tun — hier wird geschüttelt, nicht gerührt, und Wacholder spielt keine Rolle.

Und das brauchst du für den Tiramisu Martini

4 cl Wodka

2 cl Kaffeelikör

2 cl Amaretto

3 cl Sahne

Kakaopulver zum Bestäuben

Darauf kommt es an

Die Sahne muss richtig kalt geschüttelt werden, sonst trennt sich der Drink im Glas. Ich schüttle mindestens 15 Sekunden, bis der Shaker außen beschlägt. Manche Rezepte nennen Mascarpone als Zutat — in der Praxis lässt sich Frischkäse aber kaum sauber integrieren, die Textur wird klumpig. Sahne liefert die Cremigkeit zuverlässiger. Beim Kakaopulver reicht eine dünne Schicht, zu viel wird bitter und staubt beim Trinken. Ich siebe das Pulver durch ein feines Teesieb direkt über das Glas.

Varianten

  • Espresso Tiramisu Martini — 2 cl frisch gebrühten, abgekühlten Espresso statt Kaffeelikör verwenden, dafür 1 cl Zuckersirup ergänzen — intensiverer Kaffeegeschmack, weniger Süße.
  • White Tiramisu Martini — Wodka durch weißen Rum ersetzen, Amaretto weglassen, dafür 1 cl Vanillesirup — heller, milder, weniger Mandelaroma.

Häufige Fragen

Kann ich statt Sahne Milch verwenden?

Milch funktioniert, macht den Drink aber dünner und weniger cremig. Wenn, dann Vollmilch — fettarme Milch liefert kaum Textur. Alternativ geht auch Kondensmilch, die ist süßer und dickflüssiger.

Welcher Kaffeelikör passt am besten?

Jeder dunkle Kaffeelikör funktioniert. Wichtig ist, dass er nicht zu süß ist, sonst kippt der Drink ins Sirupartige. Ich bevorzuge Liköre mit deutlicher Kaffeenote und weniger Vanille.

Muss ich die Cocktailschale vorkühlen?

Ja. Ein warmes Glas lässt den Drink schnell verwässern und die Cremigkeit leidet. Ich stelle die Schale vor dem Mixen ins Gefrierfach oder fülle sie mit Eiswasser.

Zubereitung

  1. Shaker mit Eis füllen.
  2. 4 cl Wodka, 2 cl Kaffeelikör, 2 cl Amaretto und 3 cl Sahne in den Shaker geben.
  3. Kräftig schütteln, bis der Shaker außen kalt wird.
  4. Durch ein Barsieb in die gekühlte Cocktailschale abseihen.
  5. Mit Kakaopulver bestäuben.

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