Der Tintoretto kombiniert Brandy mit frischem Zitronensaft, Grenadine und Champagner zu einem eleganten Fizz mit italienischem Namen. Der Drink wird geschüttelt und im Glas mit Schampus aufgefüllt — klassische Sour-Struktur mit prickelndem Finish. Benannt nach dem venezianischen Maler, passt der Tintoretto zu Anlässen, bei denen es etwas feierlicher zugehen darf, ohne dass man gleich zur reinen Champagner-Flöte greift.
Und das brauchst du für den Tintoretto
4 cl Brandy
2 cl Zitronensaft
1 cl Grenadine
Champagner zum Auffüllen
Darauf kommt es an
Die Grenadine sorgt für die leicht rosige Farbe und eine dezente Fruchtnote, die den Brandy nicht überdeckt. Wichtig ist, den Drink wirklich kalt zu schütteln, damit der Champagner beim Auffüllen nicht zu stark schäumt. Ich fülle meist bis knapp unter den Rand und rühre nur einmal sanft um — zu viel Bewegung treibt die Kohlensäure aus. Der Tintoretto lebt vom Kontrast zwischen der Säure des Zitronensafts und der trockenen Eleganz des Champagners. Wer keinen Champagner zur Hand hat, kann auch trockenen Sekt verwenden, sollte dann aber auf gute Qualität achten.
Varianten
- Tintoretto mit Cognac — Statt Brandy Cognac verwenden — gibt dem Drink mehr Tiefe und Würze.
- Tintoretto Rosé — Mit Rosé-Champagner auffüllen — verstärkt die Farbe und bringt eine zusätzliche Beerennote.
Häufige Fragen
Welchen Brandy nimmt man für den Tintoretto?
Ein guter, nicht zu alter Brandy oder ein VS Cognac reichen völlig. Der Champagner dominiert am Ende ohnehin, daher muss es kein XO sein.
Kann man den Tintoretto auch mit Prosecco machen?
Ja, funktioniert. Prosecco ist etwas fruchtiger und weniger trocken als Champagner, der Drink wird dadurch zugänglicher, verliert aber etwas an Eleganz.
Warum wird der Tintoretto ohne Eis serviert?
Weil der Champagner den Drink bereits kühlt und Eis die Kohlensäure zu schnell austreiben würde. Außerdem verwässert das Getränk sonst zu stark.
