Der Martini ist der Inbegriff eleganter Trinkkultur, aber wer sagt, dass er immer gleich schmecken muss? Dieser Modern Martini bricht mit der Tradition, ohne sie zu verraten: Statt nur Gin oder Wodka kommt eine Prise Matcha ins Spiel, die dem Drink eine erdige Tiefe verleiht. Dazu frischer Basilikum – nicht als Deko, sondern als geschmacksgebender Bestandteil. Das Ergebnis ist ein Cocktail, der herb, aromatisch und überraschend leicht wirkt, obwohl er mehr als nur eine Spirituose im Glas hat. Perfekt für alle, die ihren Martini nicht nur trinken, sondern erleben wollen.
Und das brauchst du für den The Modern Martini
6 cl London Dry Gin (oder Wodka für eine neutralere Variante)
1 cl Matcha-Sirup (oder 0,5 g Matcha-Pulver mit 1 cl Zuckersirup verrührt)
3 frische Basilikumblätter (plus 1 Blatt zur Garnitur)
1 Spritzer Zitronenschale (Abrieb, kein Saft)
Eiswürfel
Darauf kommt es an
Der Trick liegt im Matcha: Nicht einfach nur Pulver ins Glas werfen, sondern entweder als Sirup einarbeiten oder das Pulver vorher mit dem Zuckersirup verrühren, bis es sich vollständig aufgelöst hat. So verteilt es sich gleichmäßig und hinterlässt keine bitteren Klumpen. Beim Basilikum gilt: Nicht hacken, sondern nur anreiben – die zarten Blätter geben ihr Aroma besser ab, wenn sie leicht verletzt werden, ohne zu zerfallen. Und ja, das Glas muss eiskalt sein: Vor dem Einschenken mindestens 10 Minuten im Gefrierfach kühlen, sonst schmilzt der Drink zu schnell und verliert seine Struktur.
Varianten
- Fruchtiger Modern Martini — Ersetze den Matcha-Sirup durch 2 cl Granatapfelsaft und füge 1 cl Zitronensaft hinzu. Die Basilikumblätter bleiben, aber der Drink wird saftiger und weniger herb. Passt gut zu reifen Früchten wie Birne oder Kiwi.
- Rauchiger Modern Martini — Füge 1 cl Islay Scotch Whisky hinzu und ersetze den Basilikum durch 2 frische Rosmarinzweige. Der Whisky gibt eine rauchige Note, während der Rosmarin für eine harzige Frische sorgt. Ideal für alle, die es kräftiger mögen.
Häufige Fragen
Kann ich auch grünen Tee statt Matcha nehmen?
Nein. Grüner Tee hat nicht die gleiche Intensität und hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Matcha ist konzentrierter und löst sich besser im Cocktail. Falls du keinen Matcha-Sirup findest, nimm das Pulver und verrühre es mit Zuckersirup – aber nicht mit Wasser, sonst wird der Drink wässrig.
Warum muss das Glas eiskalt sein?
Ein Martini wird nicht mit Eis serviert, deshalb muss das Glas selbst die Kälte halten. Ein warmes Glas lässt den Cocktail sofort verwässern und schal schmecken. Die Kälte konserviert auch die Aromen und gibt dem Drink seine charakteristische, fast ölige Textur.
Kann ich den Basilikum weglassen?
Technisch ja, aber dann fehlt dem Drink eine entscheidende Komponente. Basilikum gibt nicht nur Frische, sondern rundet auch die erdige Note des Matcha ab. Ohne ihn schmeckt der Martini flacher und einseitiger. Falls du Basilikum nicht magst, probiere stattdessen Minze oder Thymian.
