Der Sweet Maria mit Haselnuss ist ein samtiger Dessertcocktail, der Amaretto mit Haselnusslikör und Sahne verbindet. Der Drink erinnert an flüssiges Marzipan mit gerösteten Nüssen und gehört zu den Cocktails, die man nach dem Essen serviert, wenn Gäste eigentlich satt sind, aber noch Platz für etwas Süßes haben. Die Kombination aus Mandel und Haselnuss funktioniert, weil beide Aromen sich nicht überlagern, sondern ineinander übergehen. Ein Drink für den späten Abend, wenn die Bar ruhiger wird.
Und das brauchst du für den Sweet Maria mit Haselnuss
3 cl Amaretto
3 cl Haselnusslikör
3 cl Sahne
Darauf kommt es an
Die Sahne muss wirklich kalt sein, sonst emulgiert sie beim Schütteln nicht richtig und der Drink wird dünn statt cremig. Ich stelle die Sahne vorher kurz ins Eisfach. Beim Schütteln gilt: lieber zehn Sekunden länger als zu kurz. Der Sweet Maria lebt von seiner Textur, und die entsteht nur durch intensives Schütteln. Manche Barkeeper geben noch eine Kaffeebohne als Garnitur dazu, aber ich lasse das weg — der Drink braucht keine Ablenkung, er ist konzentriert genug.
Varianten
- Sweet Maria klassisch — Ohne Haselnusslikör, dafür 4 cl Amaretto und 2 cl Sahne — die ursprüngliche Version, weniger nussig, dafür klarer nach Mandel.
- Sweet Maria mit Espresso — 1 cl kalten Espresso hinzufügen — macht den Drink weniger süß und gibt ihm eine leichte Bitterkeit.
- Sweet Maria Martini — Mit 2 cl Wodka verlängern und in einem Martiniglas servieren — für Gäste, die mehr Alkohol wollen.
Häufige Fragen
Kann ich Milch statt Sahne verwenden?
Geht, aber der Drink wird deutlich dünner und verliert seine cremige Textur. Sahne mit mindestens 30 Prozent Fett ist nötig, damit die Konsistenz stimmt.
Welcher Haselnusslikör eignet sich am besten?
Jeder Haselnusslikör funktioniert, solange er nicht zu süß ist. Wichtig ist, dass das Nussaroma klar durchkommt und nicht von Zucker überdeckt wird.
Wie lange ist der Drink haltbar?
Gar nicht. Der Sweet Maria muss sofort getrunken werden, sonst setzt sich die Sahne ab und die Textur kippt.
