Der Soba-cha Highball kombiniert Japanese Whisky mit kalt aufgegossenem Buchweizentee statt klassischem Soda. Soba-cha ist gerösteter Buchweizen, der als Tee getrunken wird und nussige, leicht karamellige Noten mitbringt. Der Drink ist eine ruhigere, wärmere Variante des Highballs – weniger spritzig, dafür mit mehr Tiefe. In Japan wird er gern als Begleiter zu Izakaya-Gerichten serviert.
Und das brauchst du für den Soba-cha Highball
5 cl Japanese Whisky
10 cl kalter Soba-cha (gerösteter Buchweizentee)
Eiswürfel
Darauf kommt es an
Den Soba-cha bereitest du am besten kalt zu: zwei Esslöffel gerösteten Buchweizen mit 200 ml kaltem Wasser ansetzen und mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Der Tee wird dadurch weicher und runder als heiß aufgegossen. Manche rösten die Körner vorher nochmal kurz in der Pfanne nach – das verstärkt die Röstnoten, kann aber auch bitter werden. Ich lasse sie, wie sie sind. Wichtig: Den Tee abseihen, bevor du ihn verwendest, sonst schwimmen Körner im Glas.
Varianten
- Soba-cha Highball mit Genmaicha — Statt reinem Soba-cha halb Soba-cha, halb Genmaicha (grüner Tee mit geröstetem Reis) verwenden – bringt eine leicht grasige Note dazu.
- Soba-cha Highball mit Soda — Die Hälfte des Tees durch Sodawasser ersetzen für mehr Spritzigkeit.
Häufige Fragen
Wo bekomme ich Soba-cha?
In Asia-Läden, japanischen Supermärkten oder online. Achte darauf, dass es gerösteter Buchweizen ist, nicht Buchweizenmehl oder rohe Körner.
Kann ich den Tee auch heiß aufgießen?
Ja, dann aber mindestens eine Stunde abkühlen lassen. Heiß aufgegossen wird der Tee kräftiger und manchmal leicht bitter – das passt nicht zu jedem Whisky.
Welcher Whisky passt am besten?
Ein milder Japanese Whisky ohne zu viel Torf. Blended Whisky funktioniert besser als stark rauchige Single Malts, weil er den Tee nicht überdeckt.
