Die Siesta ist ein erfrischender Sour, der Blanco Tequila mit Grapefruitsaft, Limette und Campari kombiniert. Der Drink wurde 2006 von Katie Stipe in New York kreiert und überträgt die Struktur des Hemingway Daiquiri auf Agavenbasis. Das Ergebnis ist ein perfekt balancierter Cocktail mit fruchtiger Frische und bitterer Tiefe – ideal für heiße Nachmittage, wenn man eigentlich eine Pause bräuchte.
Und das brauchst du für den Siesta
4,5 cl Blanco Tequila
2 cl frischer Grapefruitsaft
1,5 cl frischer Limettensaft
1,5 cl einfacher Zuckersirup
0,75 cl Campari
Darauf kommt es an
Die Siesta lebt vom Zusammenspiel zwischen der Bitterkeit des Campari und der fruchtigen Säure von Grapefruit und Limette. Wichtig ist, dass der Campari nicht dominiert – 0,75 cl sind genau die Menge, die dem Drink Struktur gibt, ohne ihn bitter zu überladen. Der Tequila sollte ein sauberer Blanco sein, der die Zitrusnoten nicht überdeckt. Beim Shaken darauf achten, dass der Drink richtig kalt wird – die Siesta braucht diese eisige Frische, sonst wirkt die Bitterkeit zu präsent. Manche Barkeeper verwenden rosa Grapefruit statt weißer, das macht den Drink etwas milder und süßer.
Varianten
- Mezcal Siesta — Mit Mezcal statt Blanco Tequila für rauchige Tiefe
- Siesta Spritz — Mit 3 cl Prosecco aufgießen, im Weinglas servieren
Häufige Fragen
Kann ich statt Campari einen anderen Bitter nehmen?
Ja, Aperol macht die Siesta milder und süßer, andere rote Bitter wie Contratto oder Gran Classico funktionieren auch. Die Balance verschiebt sich dann jeweils leicht.
Warum wird die Siesta doppelt abgeseiht?
Das Fine Straining entfernt Fruchtfleisch und Eissplitter, damit der Drink im Glas sauber und klar bleibt. Bei einem so frischen Cocktail macht das optisch viel aus.
Welche Grapefruit ist besser – rosa oder weiß?
Weiße Grapefruit ist saurer und bitterer, rosa ist süßer und milder. Für die klassische Siesta wird meist rosa verwendet, weil sie besser mit dem Campari harmoniert.
