Sex on the Beach funktioniert auch mit Gin — und schmeckt dabei deutlich komplexer als mit Wodka. Die Wacholdernote des Gins hebt sich gegen Cranberry und Pfirsich ab, ohne die Fruchtigkeit zu überdecken. Das Ergebnis ist ein Longdrink, der mehr Tiefe hat als das Original und trotzdem sommerlich-leicht bleibt. Wer Gin mag, wird diese Version bevorzugen.
Und das brauchst du für den Sex on the Beach mit Gin
4 cl London Dry Gin
2 cl Pfirsichlikör
4 cl Cranberrysaft
4 cl Orangensaft
Orangenscheibe zur Garnitur
Darauf kommt es an
Der Gin sollte nicht zu botanisch-lastig sein — ein klassischer London Dry mit klarer Wacholdernote passt besser als ein Gin mit viel Zitrus oder floralen Noten, die mit den Säften kollidieren würden. Beim Shaken nicht zu lange arbeiten, sonst verwässert der Drink. Frisch gepresster Orangensaft macht den Unterschied: Saft aus der Flasche schmeckt flacher und lässt die Gin-Aromen nicht durchkommen. Cranberrysaft sollte möglichst herb sein, kein Nektar.
Varianten
- Sex on the Beach Frozen — Alle Zutaten mit einer Handvoll Crushed Ice im Blender mixen, ergibt eine eisgekühlte Slush-Variante.
- Sex on the Beach mit Wodka — Das Original: Gin durch Wodka ersetzen, schmeckt neutraler und fruchtbetonter.
- Woo Woo — Ohne Orangensaft, nur Wodka, Pfirsichlikör und Cranberrysaft — kürzer, herber.
Häufige Fragen
Welcher Gin passt am besten?
Ein klassischer London Dry Gin mit klarer Wacholdernote — zu viel Botanik oder Zitrus im Gin stört das Gleichgewicht mit den Säften.
Kann ich fertigen Cranberrysaft verwenden?
Ja, aber möglichst herben, ungesüßten Direktsaft — Cranberrynektar macht den Drink zu süß und flach.
Schmeckt man den Gin durch?
Ja, die Wacholdernote bleibt präsent und gibt dem Drink mehr Struktur als die Wodka-Variante.
