Der Select Spritz ist ein moderner Spritz mit einer klaren Kräuterbasis, die ihn von klassischen Aperitivo-Cocktails abhebt. Statt auf bittere Campari-Noten setzt er auf eine ausgewogene Mischung aus würzigem Aperitif, frischem Zitrus und einer leichten Süße. Perfekt für warme Tage, aber auch als eleganter Einstieg in den Abend. Die Rezeptur lebt von der Balance zwischen herb und erfrischend – ohne schwer zu werden.
Und das brauchst du für den Select Spritz
6 cl Aperitif (herb-würzig, 15–18 % Vol.)
3 cl Prosecco (trocken)
2 cl Sodawasser
1 cl Zitronensaft (frisch gepresst)
1 cl Zuckersirup (1:1)
1 Spritzer Orangenscheibe (als Garnitur)
1 Eiswürfel (groß, klar, für den Aufbau)
Darauf kommt es an
Der Trick liegt im Timing: Der Aperitif muss zuerst ins Glas, damit er sich mit dem Eis verbindet, bevor der Prosecco hinzukommt. Zu kaltes Eis oder zu frühes Hinzufügen des Schaumweins lässt die Aromen flach wirken. Ein weiterer Kniff ist die Zitrusnote – hier reicht ein Hauch Zitronensaft, um die Kräuter des Aperitifs zu betonen, ohne sauer zu dominieren. Wer es noch trockener mag, ersetzt den Zuckersirup durch 0,5 cl Honigsirup – das rundet die Würze ab, ohne Süße zu überdecken.
Varianten
- Select Spritz Rosé — Ersetze den Prosecco durch trockenen Rosé-Schaumwein. Die leichte Fruchtnote des Rosés harmoniert mit der Kräuterbasis und macht den Drink zugänglicher. Garnitur: Himbeere oder Erdbeerscheibe.
- Select Spritz Alkoholfrei — Verwende einen alkoholfreien Aperitif auf Kräuterbasis (z. B. mit Hopfen oder Enzian) und ersetze den Prosecco durch alkoholfreien Schaumwein. Die Zitrusnote bleibt erhalten, die Süße kann leicht erhöht werden (1,5 cl Zuckersirup).
Häufige Fragen
Kann ich jeden Aperitif verwenden?
Nein. Der Aperitif sollte herb-würzig sein, aber nicht zu bitter. Klassische Aperitivo-Spirituosen mit Kräuternoten (z. B. auf Basis von Wermut oder Enzian) funktionieren am besten. Zu süße oder zu bittere Varianten zerstören die Balance.
Warum kein Campari oder Aperol?
Der Select Spritz ist bewusst anders: Er verzichtet auf die dominante Bitterkeit von Campari oder die Süße von Aperol. Die Kräuterbasis steht im Vordergrund, nicht die Frucht- oder Bitternoten. Wer es klassischer mag, greift zum Aperol Spritz – hier geht es um eine Alternative.
Muss es Prosecco sein?
Prosecco ist ideal, weil er trocken ist und eine feine Perlage hat. Alternativ geht auch ein anderer trockener Schaumwein, aber kein Sekt mit zu viel Süße. Die Säure des Proseccos ist wichtig, um die Kräuter zu tragen.
Wie vermeide ich, dass der Drink zu wässrig wird?
Große, klare Eiswürfel verwenden – sie schmelzen langsamer. Außerdem: Nicht zu lange rühren und den Drink sofort servieren. Der Prosecco sollte erst kurz vor dem Servieren hinzugefügt werden, damit die Kohlensäure erhalten bleibt.



