Samogon mit Knoblauch und Pfeffer ist eine traditionelle russische Infusion, bei der der selbstgebrannte Schnaps mit frischem Knoblauch und ganzen Pfefferkörnern angesetzt wird. Das Ergebnis ist ein würziger, scharfer Wodka mit kräftigem Aroma, der pur und eiskalt getrunken wird. Die Infusion braucht Zeit, aber der Aufwand ist minimal – Knoblauch und Pfeffer übernehmen die Arbeit. In Russland wird diese Variante gern zu deftigen Speisen gereicht.
Und das brauchst du für den Samogon mit Knoblauch und Pfeffer
500 ml Wodka
3 Knoblauchzehen
1 TL schwarze Pfefferkörner
1 TL grüne Pfefferkörner
Darauf kommt es an
Der Knoblauch darf nicht zerkleinert werden, sonst wird die Infusion zu scharf und bitter. Leichtes Andrücken reicht, um die Aromen freizusetzen. Die Kombination aus schwarzem und grünem Pfeffer bringt Schärfe und eine leicht frische Note. Nach drei Tagen kannst du probieren – manche mögen es milder und seihen früher ab, andere lassen bis zu zwei Wochen ziehen. Der fertige Samogon hält sich im Gefrierfach mehrere Monate und wird dort sirupartig, aber nicht fest.
Varianten
- Samogon mit Chili — Statt Pfeffer 1 bis 2 frische Chilischoten verwenden, längs halbiert.
- Samogon mit Meerrettich — Zusätzlich 1 Stück frischen Meerrettich mitziehen lassen für mehr Schärfe.
Häufige Fragen
Kann ich auch normalen Wodka statt Samogon verwenden?
Ja, jeder neutrale Wodka funktioniert. Samogon ist traditionell selbstgebrannt, aber handelsüblicher Wodka ergibt eine saubere, würzige Infusion.
Wie lange ist der infundierte Wodka haltbar?
Im Gefrierfach mehrere Monate, solange keine organischen Reste in der Flasche sind. Nach dem Abseihen ist er praktisch unbegrenzt haltbar.
Wird der Wodka wirklich nach Knoblauch schmecken?
Ja, aber nicht wie roher Knoblauch. Die Infusion bringt eine würzige, leicht süßliche Note mit deutlicher Schärfe – zusammen mit dem Pfeffer entsteht ein rundes, kräftiges Aroma.
