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Cocktail Rezept

Rum’n’Currant Rezept

Basisspirituose
Rum-Rezepte
Getränkegruppe
Highball
Methode
gebaut
Glas
Tumbler (250–300 ml)
Eis
große Eiswürfel oder Kugel
Zubereitungszeit
2 Minuten
Portionen
1
Nährwert ca.
128 kcal

Dunkler Rum bringt karamellige Süße und würzige Tiefe, Johannisbeersirup eine herbe Fruchtnote, die nicht klebrig wirkt. Die Zitronenlimonade bringt Frische, ohne den Rum zu ertränken. Ein Drink, der nach zwei Schlucken mehr will – weil die Balance zwischen Süße und Säure nicht aufdringlich ist, sondern einlädt. Ideal für alle, die Rum nicht nur als süßen Begleiter sehen, sondern als Basis für komplexere Aromen.

Und das brauchst du für den Rum’n’Currant

  • 4 clbrauner Rum
  • 2 clJohannisbeersirup (dunkel, nicht zu süß)
  • 1 SpritzerZitronensaft (frisch, ca. 0,2 cl)
  • 120 mlZitronenlimonade (kalt, nicht zu süß)
  • Eiswürfel (groß, für langsames Schmelzen)

Darauf kommt es an

Der Trick liegt im Sirup: Verwende einen dunklen Johannisbeersirup mit hohem Fruchtanteil (mindestens 50 %) und wenig Zucker. Billige Sirupe schmecken nach künstlicher Süße und erdrücken den Rum. Falls du keinen hochwertigen Sirup findest, reduziere 100 ml Johannisbeersaft mit 30 g Rohrzucker bei niedriger Hitze, bis er leicht sirupartig ist. Der selbstgemachte Sirup hält sich im Kühlschrank eine Woche und gibt dem Drink eine natürliche, herbe Note. Wichtig: Den Zitronensaft erst nach dem Rum und Sirup hinzufügen – sonst verliert er zu schnell seine Frische.

Varianten

  • Rum’n’Currant Fizz — Ersetze die Zitronenlimonade durch 60 ml Sodawasser und 60 ml Champagner oder trockenen Prosecco. Der Drink wird leichter und spritziger, behält aber die herbe Johannisbeernote. Ideal für warme Abende.
  • Spiced Rum’n’Currant — Verwende einen gewürzten braunen Rum (z. B. mit Vanille oder Zimt) und reduziere den Johannisbeersirup auf 1,5 cl. Füge eine Prise frisch geriebene Muskatnuss hinzu. Perfekt für die kältere Jahreszeit – wärmend, aber nicht zu süß.

Häufige Fragen

Kann ich auch weißen Rum nehmen?

Ja, aber der Drink verliert an Tiefe. Weißer Rum bringt weniger Karamell- und Würznoten mit, sodass die Johannisbeere dominanter wird. Falls du weißen Rum verwendest, nimm einen mit etwas Körper (z. B. einen gereiften aus Martinique) und erhöhe den Sirup auf 2,5 cl, um die fehlende Süße auszugleichen.

Warum schmeckt mein Drink zu süß?

Wahrscheinlich ist der Johannisbeersirup zu zuckerlastig oder die Zitronenlimonade zu süß. Probiere einen Sirup mit höherem Fruchtanteil oder reduziere die Menge auf 1,5 cl. Alternativ mehr Zitronensaft hinzufügen – aber nicht übertreiben, sonst wird der Drink zu sauer.

Kann ich den Drink vorbereiten?

Nein, der Rum’n’Currant lebt von der Frische. Die Zitronenlimonade verliert schnell ihre Spritzigkeit, und der Rum entfaltet sein Aroma am besten, wenn er direkt über das Eis gegossen wird. Mische die Zutaten erst kurz vor dem Servieren.

Zubereitung

  1. Einen Tumbler mit großen Eiswürfeln bis zur Hälfte füllen. Die Eiswürfel vorher kurz unter kaltem Wasser abspülen, damit sie weniger schnell schmelzen und den Drink nicht verwässern.
  2. 4 cl braunen Rum und 2 cl Johannisbeersirup über das Eis gießen. Mit einem Barlöffel vorsichtig umrühren, bis sich der Sirup gleichmäßig verteilt – etwa 5 Sekunden.
  3. Einen Spritzer frischen Zitronensaft (ca. 0,2 cl) hinzufügen und erneut kurz umrühren. Das bringt eine leichte Säure, die die Süße des Sirups ausbalanciert.
  4. Den Tumbler mit 120 ml Zitronenlimonade auffüllen. Nicht schütteln – der Drink soll sich langsam vermischen, damit die Aromen des Rums erhalten bleiben.
  5. Mit einem Barlöffel noch einmal kurz durchrühren und sofort servieren. Kein Garnitur nötig, aber ein Johannisbeerblatt am Glasrand unterstreicht die Fruchtnote.
  • im-glas
  • Zitrone

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