Cocktail Rezept

Pistazien-Espresso-Martini mit Amaretto Rezept

Basisspirituose
Cocktail-Klassiker
Methode
geschüttelt
Glas
Martiniglas
Eis
ohne Eis serviert
Zubereitungszeit
4 Minuten
Portionen
1

Der Pistazien-Espresso-Martini mit Amaretto ist eine nussige Variante des modernen Klassikers. Wodka trifft auf frischen Espresso, Kaffeelikör und Amaretto, während Pistazienpaste dem Drink eine cremige Textur und einen charakteristischen Mandelton verleiht. Die Kombination aus Kaffee, Nuss und Mandel ergibt einen dessertartigen Cocktail mit überraschend klarer Kaffee-Note. Der Schaum auf der Oberfläche wird durch das kräftige Schütteln mit Eis erzeugt und trägt drei Kaffeebohnen als Garnitur.

Und das brauchst du für den Pistazien-Espresso-Martini mit Amaretto

4 cl Wodka

3 cl frischer Espresso

2 cl Kaffeelikör

1,5 cl Amaretto

1 Barlöffel Pistazienpaste

3 Kaffeebohnen zur Garnitur

Darauf kommt es an

Die Pistazienpaste muss sich vollständig mit den anderen Zutaten verbinden, sonst schwimmen Fettaugen auf dem Schaum. Deshalb wirklich lange und kräftig schütteln — 15 bis 20 Sekunden sind hier keine Übertreibung. Der Espresso sollte nicht mehr heiß sein, aber auch nicht eiskalt aus dem Kühlschrank kommen, sonst emulgiert die Paste nicht richtig. Ich lasse ihn etwa zwei Minuten stehen, bevor ich ihn in den Shaker gebe. Die Pistazienpaste gibt es im gut sortierten Supermarkt oder im türkischen Lebensmittelhandel — keine gesüßte Pistazien-Creme verwenden, sondern reine Paste aus gerösteten Pistazien.

Varianten

  • Klassischer Espresso-Martini — Ohne Pistazienpaste und Amaretto, dafür mit 1,5 cl Zuckersirup für mehr Süße und klare Kaffee-Note.
  • Haselnuss-Espresso-Martini — Mit Haselnusslikör statt Amaretto und einem halben Barlöffel Haselnusspaste für eine schokoladigere Richtung.
  • Salted Pistachio Espresso-Martini — Mit einer Prise Fleur de Sel im Shaker und gesalzenen, gehackten Pistazien als Garnitur auf dem Schaum.

Häufige Fragen

Kann ich löslichen Kaffee statt Espresso verwenden?

Löslicher Kaffee funktioniert technisch, liefert aber nicht die Crema und Aromaöle, die den typischen Schaum und die Textur erzeugen. Frischer Espresso ist hier wirklich wichtig — notfalls ein starker Filterkaffee, aber kein Instant.

Warum wird der Schaum manchmal fleckig oder ölig?

Das liegt meist an zu warmen Zutaten oder zu wenig Schütteln. Der Espresso muss abgekühlt sein, und die Pistazienpaste braucht richtig Bewegung, um zu emulgieren. Außerdem sollte das Glas eiskalt sein, sonst fällt der Schaum schneller zusammen.

Welchen Kaffeelikör soll ich verwenden?

Jeder Kaffeelikör funktioniert — wichtig ist, dass er nicht zu süß ist, sonst kippt der Drink ins Desserthafte. Die meisten haben um die 20 Prozent Alkohol und bringen neben Süße auch Körper in den Cocktail.

Zubereitung

  1. Einen frischen Espresso zubereiten und kurz abkühlen lassen.
  2. Shaker mit Eiswürfeln füllen.
  3. 4 cl Wodka, 3 cl Espresso, 2 cl Kaffeelikör, 1,5 cl Amaretto und 1 Barlöffel Pistazienpaste in den Shaker geben.
  4. Mindestens 15 Sekunden sehr kräftig schütteln, bis sich ein dichter Schaum bildet.
  5. Durch ein Barsieb in ein vorgekühltes Martiniglas abseihen.
  6. Mit drei Kaffeebohnen in der Schaummitte garnieren.

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