Der Pisco Sour mit Maracuja verbindet die klassische Sour-Struktur mit der Säure und dem Aroma der Passionsfrucht. Statt reinem Limettensaft arbeitet man hier mit einer Mischung aus Limette und frischem Maracujasaft, der dem Drink eine exotische Note gibt. Das Eiweiß sorgt für die typische Schaumkrone, die den peruanischen Klassiker auszeichnet. Die Kombination aus Pisco, Maracuja und Limette ergibt einen Drink, der fruchtiger und tropischer schmeckt als das Original, ohne seine Struktur zu verlieren.
Und das brauchst du für den Pisco Sour mit Maracuja
6 cl Pisco
2 cl Limettensaft
2 cl Maracujasaft (frisch)
1,5 cl Zuckersirup
1 Eiweiß
2 Spritzer Angostura Bitters
Darauf kommt es an
Der Maracujasaft muss frisch sein, aus aufgeschnittenen Früchten durch ein Sieb gestrichen. Fertigsaft aus der Flasche hat zu wenig Säure und zu viel Süße, dann kippt die Balance. Beim Dry Shake das Eiweiß mindestens 15 Sekunden lang ohne Eis aufschlagen, erst dann kommt das Eis dazu. Der zweite Shake mit Eis sollte kurz und kräftig sein, damit der Schaum nicht wieder zusammenfällt. Die Bitters auf den Schaum geben und mit einem Zahnstocher durchziehen, das gibt Aroma und sieht gut aus.
Varianten
- Pisco Sour klassisch — nur Limettensaft statt Maracuja, sonst gleiche Zubereitung
- Mit Maracujamark — 1 TL Maracujamark zusätzlich zum Saft für intensiveres Aroma
- Mit Aquafaba — Kichererbsenwasser statt Eiweiß für vegane Variante
Häufige Fragen
Welchen Pisco verwendet man?
Am besten einen peruanischen Pisco aus Quebranta-Trauben. Er ist aromatisch, aber nicht zu blumig, und trägt die Maracuja gut. Chilenischer Pisco geht auch, ist aber milder.
Kann man Maracujapüree verwenden?
Ja, gezuckertes Püree funktioniert, dann aber den Zuckersirup auf 1 cl reduzieren. Frischer Saft ist trotzdem besser, weil er mehr Säure hat.
Warum zweimal schütteln?
Der Dry Shake ohne Eis emulgiert das Eiweiß zu festem Schaum. Der zweite Shake mit Eis kühlt den Drink und verdünnt ihn auf die richtige Trinkstärke.
