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Mix dir deinen Pisco Sour.

Cocktail Rezept

Pisco Sour Rezept

Basisspirituose
Cognac & Brandy
Getränkegruppe
Sour
Methode
geschüttelt
Glas
Coupette
Eis
kein Eis im Glas, Shaker mit Eiswürfeln
Zubereitungszeit
4 Minuten
Portionen
1
Nährwert ca.
180 kcal

Pisco ist ein peruanischer Traubenbrand, klar, aromatisch und mit einer leichten pfeffrigen Schärfe. Im Pisco Sour trifft er auf Limette, Zucker und Eiweiß – ein Sour, der nicht nur sauer, sondern auch cremig und komplex schmeckt. Das Geheimnis liegt im richtigen Schütteln: erst trocken, dann nass, damit der Schaum perfekt sitzt. Ein Drink, der nach Meer und Anden schmeckt, ohne je dort gewesen zu sein.

Und das brauchst du für den Pisco Sour

6 cl Pisco (peruanischer Traubenbrand)

3 cl Limettensaft (frisch gepresst, nicht aus der Flasche)

2 cl Zuckersirup (1:1, kalt)

1 Eiweiß (frisch, Raumtemperatur)

1 Spritzer Angosturabitter (zum Garnieren)

Darauf kommt es an

Das Eiweiß muss frisch sein und darf nicht aus dem Kühlschrank kommen – bei Raumtemperatur bindet es besser und schäumt schneller. Wer kein rohes Ei verwenden will, kann pasteurisiertes Flüssigeiweiß nehmen, aber dann fehlt die leichte Fettnote, die den Drink runder macht. Der ‚dry shake‘ ist kein Gimmick: Ohne ihn bleibt der Schaum flach und der Drink wirkt wässrig. Und bitte: Kein Zitronensaft statt Limette – die hat mehr Säure und weniger Bitterstoffe, passt einfach besser zum Pisco.

Varianten

  • Maracuyá Sour — 3 cl Maracujasaft (frisch oder hochwertig gekauft) unter die Zutaten mischen. Der Saft sollte leicht säuerlich sein, nicht zu süß – sonst den Zuckersirup auf 1 cl reduzieren. Garnieren mit einem halben Maracujasamen oder einem Spritzer Limettenschale.
  • Chilcano de Pisco — Statt Sour: 4 cl Pisco, 2 cl Limettensaft und 12 cl Ginger Beer im Highballglas mit Eis aufbauen, umrühren. Mit einem Spritzer Angosturabitter und einer Limettenscheibe garnieren. Weniger cremig, aber erfrischend und spritzig – perfekt für heiße Tage.
  • Pisco Sour mit Feigenlikör — 0,5 cl Feigenlikör (z. B. aus getrockneten Feigen selbst angesetzt) unter die Zutaten mischen. Der Likör gibt eine leicht erdige Süße, die den Traubenbrand unterstreicht. Garnieren mit einer dünnen Feigenscheibe oder einem Hauch Zimt.

Häufige Fragen

Kann ich statt Pisco auch Cognac oder Brandy nehmen?

Theoretisch ja, aber dann wird der Drink schwerer und verliert seine typische Frische. Pisco hat weniger Holznoten und mehr Frucht – das macht den Unterschied. Wenn es unbedingt Brandy sein soll, nimm einen jungen, fruchtigen (z. B. spanischer Brandy de Jerez) und reduziere den Zuckersirup auf 1 cl.

Warum wird der Schaum manchmal nicht fest?

Meist liegt es am Eiweiß: zu kalt, zu alt oder zu wenig geschüttelt. Oder das Eis war nicht kalt genug – dann schmilzt es zu schnell und verdünnt den Drink. Tipp: Shaker vorher kurz ins Gefrierfach legen, dann hält das Eis länger.

Kann ich den Pisco Sour vorbereiten?

Nein. Der Schaum fällt nach 10–15 Minuten zusammen, und der Drink schmeckt dann flach. Wenn du mehrere servieren willst, schüttle jeden einzeln – der Aufwand lohnt sich.

Zubereitung

  1. Eiweiß in den trockenen Shaker geben und 10 Sekunden kräftig ohne Eis schütteln, bis es schaumig wird – das ist der ‚dry shake‘ und gibt dem Drink später die cremige Textur.
  2. Eiswürfel in den Shaker füllen, dann Pisco, Limettensaft und Zuckersirup hinzugeben. Nochmals 15 Sekunden schütteln, bis der Shaker außen kalt ist und sich Kondenswasser bildet.
  3. Durch ein feines Sieb in die gekühlte Coupette abseihen, damit keine Eiweißreste im Glas landen. Mit einem Spritzer Angosturabitter beträufeln – das Muster ist Geschmackssache, aber ein Kreuz oder ein Punkt reicht völlig.

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